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2 (1851) Robin der Rothe
Entstehung
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Die weidenden Pferde der Reiter im Thale; die Krieger, welchein mannigfachen Gruppen an dem schönen kleinen Flusse, oderaufden kahlen, romantischen Felsen rings umher saßen, standen odergingen, bildeten einen reizenden Vordergrund, während weit hinnach Morgen zu der See Mcntcith hcrabblickte, und das SchloßSterling, in dämmernder Ferne längs der blauen Ochill-Gebirgeden Hintergrund schloß.

Nachdem der junge Mac-Gregor mit ernstem Blicke dieseScene betrachtet hatte, deutete er mir an, daß ich zu den Kriegernhinabgehen und meine Botschaft bei ihrem Anführer ausrichtensollte, wobei er mir mit drohender Geberde einschärfle, weder zusagen, wer mich zu diesem Orte geleitet, noch wo mich meine Be-gleitung verlassen hätte. Mit dieser Vorschrift ging ich zu dem Po-sten hinab, und Andrew folgte mir. Von seiner englischen Trachthatte er nur noch die Beinkleider und Strümpfe behalten; er warohne Hut, trug Riemenschuhe, die ihm Dougal aus Mitleid gege-ben hatte, und ein zerrissener Plaid mußte den Mangel aller andernKleidungsstücke ersetzen. Wir waren noch nicht weit gegangen,als eine Vedctte uns erblickte, auf uns zuritt, und mit vorgehalte-nem Gewehre mirHalt!" zurief. Jchgchorchte, und verlangte,vor den Befehlshaber gebracht zu werden. Man führte mich so-gleich in einen Kreis von Ofsicieren, welche, im Grase sitzend, einenMann von höherem Range zu umgeben schienen. Er trug einenPanzer von polirtem Stahl, über welchen die Insignien des altenDistel-Ordens hingen. Mein Bekannter Galbraith und viele An-dere, theils in Uniform, theils in gewöhnlicher Kleidung, aber Allebewaffnet, schienen Befehle von diesem Manne zu empfangen.Mehrere Diener in reichen Livreen, die offenbar zu seinem Haus-halte gehörten, warteten seiner Befehle ebenfalls.

Nachdem ich diesem Edelmanne die Ehrfurcht bewiesen hatte,die seinem Range zu gebühren schien, machte ich ihn damit bekannt,