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2 (1851) Robin der Rothe
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len im Gürtel, und fast Alle hatten Dolche neben den Taschen, diesie vorne trugen. Jeder hatte ein gutes Gewehr in der Hand undein Schwert an der Seite, außer einer starken runden Tartschevon leichtem Holz, mit Leder überzogen, zierlich mit kupfernenBuckeln beschlagen, und mit einer eingeschraubten stählernenSpitze in der Mitte. Diesen Schild trugen sie unterwegs, oderim Feuern gegen den Feind, aus dem Rücken; am linken Arme aber,sobald sie mit dem Schwerte angriffen.

Abevman konnte leicht bemerken, daß diese auserlesene Schaarnicht von einem solchen Siege kam, wie ihre schlecht ausgerüstetenGefährten erfochten batten. Die Sackpfeife ließ von Zeit zu Zeiteinige klagende Töne hören, die ein ganz anderes Gefühl ausdrück-ten, als Triumph, und schweigend, mit gesenktem, traurigem Blickerschienen sie vor der Frau ihres Häuptlings. Sie blieben stehen,und die Pfeifen ließen von Neuem dieselben wilden und traurigenTöne erschallen.

Helene schritt auf sie zu, und ihr Gesicht drückte Unwillen undBesorgniß aus:Was bedeutet das, Master?" fragte sie denSpielmann." Warum eine Klage in dem Augenblicke des Sie-ges? Robert! Hamish! Wo ist Mac-Gregor? Wo ist EuerBater?"

Ihre Söhne, die den Trupp ansührten, näherten sich ihr mitlangsamen ungewissen Schritten, und murmelten einige gaelischeWorte, worauf sie ein Geschrei ausstieß, daß die Felsen erbebten.Alle Frauen und Knaben stimmten dann in das Geschrei ein, indemsie in die Hände schlugen und heulten, als ob ihr Leben in dem Tonehätte enden sollen. Der Widerhall des Berges, der seit dem Endedes Kampfes geschwiegen hatte, antwortete nun auf dieses wahnsin-nige, mißtönende Jammergeschrei, das selbst die Nachtvögel ausihren Felsen trieb, als ob sie über ein Geheul erschrocken wären,