in dieser Woche; endlich, er habe ihn vor einer Stunde verlassen.Alles dies kam wie Blutstropfen von dem Gefangenen, und wurdeallem Anscheine nach nur durch des Hauptmanns Drohung erpreßt,ihn an den nächsten Baum zu hängen, wenn er nicht bestimmte undgenaue Nachricht gäbe.
„Und nun, mein Freund," fragte der Offizier weiter, „wer-det Ihr mir zu sagen belieben, wie viel Leute Euer Herr gegenwär-tig bei sich hat."
Dougal blickte nach allen Richtungen, nur nicht auf den Fra-ger, und antwortete, er wüßte das nicht genau zu sagen.
„Seht mich an^ Ihr hochländischer Hund," rief der Offizier,„und bedenkt, daß Euer Leben von der Antwort abhängt. Wieviel Schelme hatte dieser vogelfreie Schurke bei sich, als Ihr ihnverließet?"
„O, nicht mehr wie sechs Schelme, als ich fort war."
„Und wo waren seine übrigen Banditen?"
„Mit dem Lieutenant gegen die Kerle im Westen gezogen."
„Gegen die westlichen Elans?" sagte der Capitain. „Hm —das ist wahrscheinlich genug; und auswelche Schurkenthat wäretIhr ausgesandt?"
„Au sehen, was Euer Gnaden und die Herren Rolhröcke hierin der Elachan wollten."
„Die Creatur wird am Ende doch treulos," sagte Jarvie;„ es ist gut, daß ich mir seinetwegen keine Unkosten machte."
„Und nun, mein Freund," fuhr der Hauptmann fort, „wol-len wir uns miteinander verständigen. Du hast bekannt, daß Duein Spion bist, und solltest am nächsten Baume aufgchangcn wer-den— aberhöre, wenn Du mir einen Dienst erzeigen willst, er-zeig' ich Dir einen andern. Du sollst mich in aller Güte mit eini-gen meiner Leute nach dem Orte führen, wo Du Deinen Herrnverlassen hast, da ich wegen wichtiger Geschäfte ein Paar Worte