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2 (1851) Robin der Rothe
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Wir sind ausgereist, nach einigem Gut von uns zu sehen,das zufällig in seine Hände gefallen ist, Ihr Herren," sagte derStadtvoigt.Es giebt hoffentlich kein Gesetz gegen einen Mann,der seinem Eigcnlhume nachgeht!"

Wie seid Ihr zu diesem Briefe gekommen?" fragte mich derOfficier.

Es war mir unmöglich, die arme Wirthin zu verrathcn, undich schwieg.

Wißt Ihr etwas davon, Geselle?" fragte der Officier denGärtner, dessen Kinnbacken wie Castagnetten klapperten, als er dieDrohung der Hochländer hörte.

O ja, ich weiß Alles. Es warein hochländischer Lau-genichts, der den Brief der langzüngigen Wirthin hier gab. Ichwill darauf schwören, mein Herr weiß nichts davon. Aber er willins Gebirge gehen und mit Nobin sprechen. O, Sir, es wär' einWerk der Barmherzigkeit, ihn durch ein Paar von Euren Roth-röcken sicher nach Glasgow zurückbringen zu lassen, er mag wollen,oder nicht. Den Mr. Jarvie könnt Ihr behalten, so lang' es Euchgefällt. Er ist zu jeder Geldbuße, die Ihr auflcgen wollt, reichgenug mein Herr ist es auch, was das betrifft und was michangeht, ich bin ein armer Gärtnerbursche und nicht werth, daßIhr Euch meinetwegen bemüht."

Es wird wohl am besten sein, diese drei Leute unter Be-deckung nach der Garnison zu schicken," sagte der Officier.Sicscheinen in unmittelbarer Verbindung mit dem Feinde zu stehen,und ich werd' cs in keinem Falle auf mich nehmen sie frei zu las-sen. Meine Herren, Ihr werdet Euch als meine Gefangenen be-trachten. Mit Tagesanbruch schick' ich Euch an einen sichern Ort.Wenn Ihr die Personen seid, für die Ihr Euch ausgebt, so wirdsich's bald zeigen, und es kann Euch keine große Ungelegenheit ma-chen, wenn Ihr einige Lage aufgehalten werdet. Ich kann keine