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2 (1851) Robin der Rothe
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Rache an den Herzogen von Guile und den Lords von Lorn geraffelt.Nie gab's eine Berrätherei in Schottland, ohne daß ein Cawmil da-bei im Spiele war, und jetzt, da das Schlimme die Oberhand hat,sind's da nicht wieder die Cawmils, die das Rechte Niederhalten?Aber das Wesen wird nicht lange dauern, und cs wird Zeit sein,das Schwert zu schleifen, um Hälse und Kehlen abzuschncidcn.Ich hoffe, wir sehen die alte rostige Klinge wieder eine blutigeErndte halten."

Schämt Euch, Garschattachin!" rief der Stadtvoigt;pfui,schämt Euch, Sir, so etwas vor einer obrigkeitlichen Person zusagen und Euch selbst in Ungelegenheit zu bringen. Wie wolltIhr Eure Familie ernähren und Eure Gläubiger befriedigen michund Andere wenn Ihr auf diesem wilden Wege fortgeht, derEuch, zum Schaden Aller, die mit Euch in Verbindung stehen,dem Gesetze verantwortlich machen wird?"

Verdammt meine Gläubiger," rief der tapfere Galbraith,und Ihr dazu, wenn Ihr einer davon seid. Ich sag', es wirdbald eine andere Welt sein. Und dann wird kein Cawmil die Nasemehr so hoch tragen und seine Hunde dahin Hetzen, wohin er selbstnicht kommen darf, und nicht mehr Diebe, Mörder und Unter-drücker beschützen, die bessere Leute, als sie selber sind, plündernund berauben."

Jarvie hatte große Lust, den Streit sortzusetzen, als der wohl-riechende Duft des Wildbratens, den uns die Wirthin jetzt vorsetzte,ein so mächtiger Vermittler wurde, daß er sich eifrig überfeinenTeller hermachte und die Fremden den Streit unter sich fort-setzen lies.

Und das ist wahr," sagte der lange Hochländer, der, wie ichhörte, Stuart hieß,wir würden nicht geplagt und geschoren, unshier zu versammeln, um Robin den Rothen zu fangen, wenn dieCampbell's ihm nicht Zuflucht gäben. Es waren unser dreißig mei-