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2 (1851) Robin der Rothe
Entstehung
Seite
98
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fcn kann, wie cs meine Absicht war. Ich bitte Euch, unnöthigeGemeinschaft mit den Leuten zu vermeiden, die Ihr da finden wer-det, weil für die Zukunft Verdruß daraus entstehen könnte. DiePerson, die Euch dies zustcllt, ist treu und zuverlässig und wirdEuch an einen Ort führen, wo ich Euch, so Gott will, sicher tref-fen kann, wenn Ihr und mein Wetter mein armes Haus besuchenwollt, wo ich, meinen Feinden zum Trotz, noch immer die Bc-wirthung versprechen kann, die ein Hochländer seinen Freunden zugeben pflegt, und wo wir feierlich die Gesundheit einer gewissenI). V. trinken und über gewisse Sachen reden wollen, worin ich Euchbeistehen zu können hoffe. Und ich bleibe, wie es unter Ehrenmän-nern üblich ist

Euer bereitwilliger Diener

ir. i>i. cl.

Ich war über den Inhalt des Briefes ziemlich verdrießlich, daer den Dienst, welchen ich von diesem Campbell erwartet hatte,weiter hinauszurücken schien. Dennoch war cs mir einiger Trost,zu wissen, daß er fortwährend Antheil an mir nahm, da ich ohneihn nicht hoffen konnte, meines Vaters Papiere wiederzuerhalten.Ich beschloß daher, seinen Vorschriften zu folgen, und mit dergrößten Vorsicht gegen die andern Gäste, die erste günstige Gele-genheit zu benutzen, um von der Wirthin zu erfahren, wo ich die-sen geheimnisvollen Mann finden könnte.

Mein nächstes Geschäft war nun, Andrew Fairservicc zu su-chen, den ich mehrmals beim Namen rief, ohne eine Antwort zu er-halten. Ich untersuchte zugleich den ganzen Stall, nicht ohneGefahr, Alles in Flammen zu setzen, wenn nicht die feuchte Streuund der Schlamm einigen Stroh- und Hcubündeln das Gegenge-wicht gehalten hätten. Endlich erfolgte auf meinen wiederholtenRuf ein kläglichesHier!" in einem so ächzenden Tone, als ob'sder Kobolt selbst spräche. Geleitet von diesem Tone ging ich der