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und Schwertern bereit, die Ruhe des Landes zu stören, wenn'Sdem Laird beliebt, und das ist die Pflege der Hochlande, die seit vie-len hundert Jahren ein Aufenthalt der meisten gesetzlosen, unchrist-lichen Landstreicher waren, welche je eine ruhige, gottcssürchtigeNachbarschaft, wie die unsrigc in West - Schottland, beunruhigthaben."
„Und ist Euer Verwandter und mein Freund einer der gro-ßen Landbesitzer, die dergleichen Kricgcrgcfolgc unterhalten?"fragte ich.
„Nein, nein," erwiderte der Stadtvoigt Jarvie; „er ist kei-ner von den Häuptlingen, wie man. sie nennt. Er ist aber von gu-ter Herkunft. Ich kenne sein Geschlecht; er ist allerdings meinnaher Verwandter, und, wie gesagt, von edlem, hochländischemBlute, obwohl Ihr leicht denken könnt, daß ich mir wenig aus die-sem Unsinn mache; das ist wie Mondschein im Wasser — schlechtund flockig Garn, wie unser Eins sagt."
„Wenn er aber auch keiner von den Häuptlingen ist, von denenich meinen Vater erzählen hörte, so hat doch Euer Vetter in denHochlanden vermuthlich viel zu sagen?" fuhr ich fort.
„Das könnt Ihr glauben — kein Name ist besser bekannt, wieder seinige; Robin war einst ein so wackerer, thätiger Viehhändler,als man unter zehntausend nur finden kann. Es war eine Freude,ihn in seinem umgeworfenen Plaid und seinen Niemenschuhen zusehen, mir der Tartsche auf dem Rücken und Lasche und Dolch amGürtel, wie er einem Hundert hochländischer Ochsen folgte, miteinem Dutzend rüstiger Gesellen, so rauh und wild, wie die Thiere,die sie trieben. Er war höflich und rechtlich im Handel, und wenner glaubte, sein Kundmann habe zu thcucr gekauft, gab er ihmein Stück Geld zum Ersatz. Ich weiß, daß er fünf Schillinge ansein Pfund Sterling herausgegeben har."