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2 (1851) Robin der Rothe
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Er nahm seinen Degen, steckte ihn ein, und verlor sich imGebüsche.

Der Schotte hielt mich thcils durch Gewalt, theils durch Vor-stellungen, ab, Rashleigh zu folgen, und ich sing an zu gla'ben,daß mir dies wenig helfen würde.

So wahr ich lebe!" sagte Campbell, als er mich nach eini-gem Widerstande, wobei er sich sehr schonend gegen mich betrug,ruhiger sah,ich erblickte noch nie einen so tollen Wagehals! WaswolltetJhr thun? Dem Wolf in seine Höhle folgen? Ich sag'Euch, er hat die alte Falle wieder ausgestellt. Er hat das Einneh-mer-Geschöpf, den Morris, bewogen, die alte Geschichte wiedervorzubringen, und Ihr könnt hier von mir keine Hülfe erwarten,wie vor dem Richter Jnglewood. Es sagt meiner Gesundheit nichtzu, diesen Whigs, diesem Beamten-Volke hier, nahe zu kommen.Ihr aber geht nun heim, gleich einem guten Sohne. VermeldetRashleigh und Morris und diesen viehischen Mac-Vittie. Denktan das Wirthshaus von Aberfoil, wie ich gesagt habe, und bei demWorte eines Ehrenmannes, es soll Euch kein Leid geschehen. Aberhaltet Euch ruhig, bis wir uns Wiedersehen. Ich muß fort, da-mit ich Rashleigh aus der Stadt bringe, ehe etwas Schlimmeresdaraus entsteht; denn wo er die Nase hineinsteckt, ist immer Unheil.Denkt an Aberfoil."

Er ging, und ließ mich über die sonderbaren Ereignisse Nach-denken, die mir begegnet waren. Meine erste Sorge war, meineKleidung zu ordnen und den Mantel so umzuschlagen, daß er dasBlut verbarg, welches aus meiner Seite drang. Kaum hatte ichdies vollbracht, so füllte sich der Garten mit den Schülern, derenStunden beendigt waren, und ich eilte daher hinaus. Auf demWege nach Jarvie's Wohnung, dessen Eßstunde sich nun näherte,verweilte ich bei einem kleinen, anspruchslosen Laden, dessen Schildden Bewohner, Christopher Neilson, als Wundarzt und Apolhe-

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