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2 (1851) Robin der Rothe
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nicht, daß dieser arme sorglose Jüngling übel behandelt wird, undbesonders auf solche Art. Ich wollte lieber, Ihr träfet wieder zu-sammen und machtet den Streit aus, als wackere Männer."

Euer Gewissen, Mac Gregor," sägte Rashleigh;Ihrvergeht, wie lange wir Beide uns kennen."

Ja, mein Gewissen!" wiederholte Campbell, oder MacGregor, oder wie er heißen mochte.Ich habe so ein Ding in mir,Mr. Osbaldistone, und darin könnt ich wohl etwas vor Euch vor-aushaben. Was unsere Bekanntschaft betrifft, so werdet Ihr,wenn Ihr mich kennt, wissen, durch welche Behandlung ich ge-worden bin, was ich bin, und, was Ihr auch von mir denkenmögt, ich tausche nicht mit dem Stolzesten der Unterdrücker, diemich genöthigt haben, den Haidebusch zum Versteck zu wählen.Was Ihr seid, Mr. Osbaldistone, und welche EntschuldigungIhr für das habt, was Ihr seid, das liegt zwischen Eurem Herzenund jenem Lage. Und nun, Mr. Frank, laßt ihn los. Ersagt mit gutem Grunde, daß Ihr eine Gerichtsperson mehr zu fürch-ten habt, als er, und wenn Eure Sache so gerade wäre, wie einPfeil, er würde Mittel finden, sie krumm zu machen. Laßt ihnalso los, sageich."

Er unterstützte seine Worte mit einem so plötzlichen und uner-warteten Griffe, daß er Rashleigh befreite und mich, trotz meinesSträubens, mit herkulischer Kraft festhielt.Sucht das Weite,Mr. Rashleigh!" rief er.Macht ein Paar Beine so viel werth,als zwei Paar Hände; Ihr habt es ja wohl schon eher gethan."

Ihr mögt es diesem Herrn danken, Vetter!" sagte Rash-leigh,wenn ich einen Theil meiner Schuld unbezahlt lasse; undwenn ich Euch jetzt verlasse, so geschieht es nur in der Hoffnung,daß wir uns bald wieder treffen, ohne eine Unterbrechung befürch-ten zu dürfen."