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2 (1851) Robin der Rothe
Entstehung
Seite
40
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n>illc, mit dem Jarvie von diesem Manne und dessen Verhältnissen,so wie von den Vorfällen der vergangenen Nacht sprach, bestätigtemeinen Argwohn. Dennoch hatte sich Diana Vernon, unbedenk-lich in Bezug auf mich an diesen Mann gewendet, und das Be-tragen des Stadtbeamtcn selbst gegen ihn zeigte eine seltsame Mi-schung von Güte und sogar Hochachtung mit Bedauern und Tadel.Es mußte etwas Ungewöhnliches in Eampbell's Verhältnissen undDenkungsart liegen, und was mir noch seltsamer vorkam: seinSchicksal schien bestimmt zu-sein, Einfluß auf das meinige zu ha-ben. Ich beschloß, bei der ersten günstigen Gelegenheit in Jarviezu dringen, und so viel als möglich von dem geheimnisvollen Men-schen zu erforschen, damit ich beurtheilcn könne, ob ich, ohne Nach-theil für meinen Ruf, die Gemeinschaft unterhalten dürfe, zu derer mich einzuladen schien.

Indem ich über diese Dinge nachdachte, wurde meine Auf-merksamkeit auf drei Männer gelenkt, welche sich am oberen Endedes Ganges, durch den ich schlenkerte, in ernstem Gespräche zeigten.Jener lebhafte Eindruck, der uns die Annäherung eines Menschen,den wir lieben oder hassen, mit stärkerer Heftigkeit lange vorherankündigt, ehe ein gleichgültiges Auge ihn erkennen würde, er-füllte mich mit der gewissen Ueberzeugung, daß der mittlere jenerdrei Männer Rashleigh Osbaldistone sei. Ihn anzurcden warmeine erste Regung, die zweite, ihn zu beobachten, bis er alleinsein würde, oder wenigstens seine Begleiter erst ins Auge zu fassen,che ich ihn selbst zur Rede stellte. Sic waren so weit entfernt undso in ihr Gespräch vertieft, daß ich Zeit hatte, unbemerkt hintereine Hecke zu treten, welche den Gang begränzte, in dem ichmich befand.

Es war zu jener Zeir unter munteren Jünglingen Sitte, aufihren Morgenspaziergängcn einen Scharlachmantel überzuwerfen,der oft mit Tressen besetzt und gestickt war, und die Stutzer pflegten