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2 (1851) Robin der Rothe
Entstehung
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der Küche zu schelten, daß sie nicht zur Thür eilten, um die Wieder-holung meines Lärmes zu verhüten.

Diese Ehrenmänner waren keine andern, als der getreue An-drew, sein Freund, der Vorsänger, und ein Dritter, wie ich nach-her erfuhr, der öffentliche Ausrufer. Sie saßen aus meine Kostenbei einem Kruge Doppelbier (wie die Rechnung auswics), um dieArt und Weise der Bekanntmachung zu überlegen, die am nächstenTage in den Straßen erfolgen sollte, um den unglücklichen jungenMann, wie sie mich nannten, seinen Freunden ohne Zögern zurück-zugeben. Es ist natürlich, daß ich mein Mißvergnügen über dieseunbescheidene Einmischung in meine Angelegenheiten nicht unter-drückte, aber Andrew überließ sich bei meinem Anblick einem solchenAusbruche der Freude, daß er meinen Unwillen dadurch über-täubte. Seine Entzückungen waren vielleicht zum Lheil berech-net, und die Freudenthränen, welche er vergoß, entsprangen be-stimmt aus jener edlen Quelle der Rührung, der Kanne. Die un-gestüme Fröhlichkeit, die er bei meiner Rückkehr fühlte, oder zufühlen vorgab, schützte ihn indeß vor einem blutigen Kopfe, den ichihm zweimal zugedacht hatte, und ich begnügte mich, ihm die Thürmeines Schlafzimmers vor der Nase zuzuschlagen, als er mir folgte,dem Himmel für meine Rückkehr dankte, und seinen Freudenbe-zeugungen die Ermahnung hinzusügte, künftig vorsichtiger zu sein,wenn ich allein ausginge. Ich ging hierauf mit dem Vorsatze zuBett, daß am nächsten Morgen mein erstes Geschäft sein sollte,diesen lästigen, pedantischen, eingebildeten Thoren zu verabschie-den, der so sehr geneigt schien, mehr einen Aufseher, als einenDiener zu spielen.

Mit diesem Entschlüsse rief ich ihn am Morgen auf mein Zim-mer, und fragte, was ich ihm für seine Begleitung nach Glasgowzu bezahlen hätte? Andrew erblaßte bei dieser Frage, die er mitGrund für die Einleitung zu seiner Entlassung hielt.