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2 (1851) Robin der Rothe
Entstehung
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was meiner Vorstellung von einem rauhen, häßlichen Wilden, derden Götzen seines Stammes anbetet, so ganz gleich kam. Erfletschte die Zähne, zitterte, lachte, und war nahe daran, zu wei-nen, wenn er nicht wirklich weinte. Wohin soll ich gehen? Wassoll ich thun? sprach aus seinem Gesichte; vollständige, ergebeneund ängstliche Unterwürfigkeit aus jedem Zuge. Die Freude schienseine Stimme zu ersticken und er konnte sie nur durchO! o!Ey! ei's ist lange her, seit ich Euch sah," und einige kurze Aus-rufungen in jener mir unbekannten Sprache ausdrücken. MeinFührer nahm alle diese Ausbrüche der Freude ziemlich wie ein Fürstauf, der sich zu früh an die Huldigung seiner Umgebungen gewöhnthat, als daß er dadurch sehr bewegt würde, der sie jedoch mit dergewöhnlichen königlichen Herablassung vergelten will. Er reichtedem Schließer mit einem freundlichenWie geht's Euch, Dou-gal?" huldreich die Hand.

Ach! Ach!" rief Dougal und milderte die lauten Ausbrücheseiner Ueberraschung, indem er mit besorgter Wachsamkeit umher-blickte.Ach! Euch hier zu sehen, hier! O! was würde aus Euchwerden, wenn die Gerichtsdiener Wind davon bekämen dieschmutzigen Hallunken!"

Mein Führer legte den Finger auf den Mund und sagte:Fürchtet nichts, Dougal, Eure Hand soll mich nie einsperren."

Das soll sie nicht," sagte Dougal,sie sollte sie würdedas Heißt, ich würde sie mir eher bis zum Ellenbogen abhauen las-sen. Aber wann geht Ihr wieder hinunter? Ihr werdet's michdoch wissen lassen? Ich bin ja Euer armer Vetter, Gott weiß, wennauch nur im siebenten Grade."

Ich will's Euch wissen lassen, Dougal, wenn meine Plänein Richtigkeit sind."

Und, mein' Treu'! wenn Jhr's thut, und wenn 's Sonn-abend Nacht wäre, schmeiß' ich dem Aufseher die Schlüssel an den