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Denksteine sind so dicht aneinander gerückt, daß der Kirchhof ganzdamit bedeckt zu sein scheint, und obwohl nur von dem Himmelüberwölbt, gleichen sie dem Fußboden in einer unserer alten engli-schen Kirchen, der mit Grabschristen bedeckt ist. Der Inhalt diesertraurigen Denkmale der Sterblichkeit, der vergebliche Kummer,den sie berichten, die ernste Lehre, welche sie über die Nichtigkeitmenschlicher Dinge geben, die weite Fläche, die sic einnehmen, undihr einförmiger, trauriger Inhalt erinnerten mich an an jene Rolledes Propheten: die beschrieben war inwendig und auswendig, undrs waren darin geschrieben Klagen und Trauer und Wehe.
Der Dom selbst stimmt in seiner ernsten Würde mit diesen Um-gebungen überein. Sein Bau ist schwerfällig, aber wir fühlen,daß die Wirkung des Ganzen zerstört sein würde, wenn er leichteroder mehr verziert wäre. Es ist, mit Ausnahme der Kirche vonKirkwell auf den Orkney-Inseln, die einzige Hauptkirche in Schott-land, welche zur Zeit der Reformation unversehrt blieb, und An-drew, der mit sichtbarem Stolze bemerkte, welchen Eindruck sieauf mich machte, gab folgende Auskunft über ihre Erhaltung: „Ja,es ist eine wackere Kirche — ein dichtes, wohlverbundenes Stein-werk, das, wenn Hände und Pulver davon bleiben, stehen wird,bis ans Ende der Welt. Sie war nahe daran, niedcrgerissen zuwerden, als sie die Kirchen in St. Andrew und Perth zerstörten,um sie rein zu machen vom päbstlichen Wesen und Abgötterei undBilderdienst und dergleichen Plunder der großen Hure, die auf sie-ben Hügeln sitzt, als wenn einer nicht breit genug wäre für ihr al-tes Hintcrtheil. Da kamen die Gemeinen von Renfrew, vonBaro-ny und von Gorbal und Andere an einem schönen Morgen nach Glas-gow gezogen, und wollten die Hauptkirche reinigen von päpstlichenAlfanzereien. Aber die Bürger von Glasgow, welche für ihr altes,herrliches Gebäude fürchteten, zogen die Sturmglocke, und riefenihre Leute mit der Trommel herbei, und wollten sich lieber mit den