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2 (1851) Robin der Rothe
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>l!em zu verwahren, bis die Frage über das Eigenthumsrecht gehö-rig geprüft und entschieden worden fli. Er sprach sogar davon, daßer nach strenger Ausübung seiner Pflicht den ehrlichen Andrewselbst festhalten sollte; doch auf die beweglichsten Bitten meinesWegweisers stand er nicht allein von diesem Vorhaben ab, sondernschenkte ihm sogar einen herzschlägigen, spathlahmen Klepper zurFortsetzung seiner Reise. Für diese Handlung der Großmuth mußteihm der arme Andrew freilich seine Rechte auf Thorncliff's stattli-ches Roß übertragen, eine Abtretung, die der Schreiber als sehrunwichtig angab, da seinem unglücklichen Freunde, wie er lächelndbemerkte, vermutlich nur die Halfter des Pferdes übrig bleibenwürde.

Andrew schien bekümmert und verlegen, als ich ihm diese Mit-theilungen abnöthigte, denn sein Stolz war grausam verletzt, alser cingestehen mußte, Rechtsgelehrte wären Rechtsgelchrte aufbei-den Seiten der Gränze, und Schreiber Touthope keinen Farthingmehr werth, als Schreiber Jobson.

Es würde ihn nicht halb so sehr gekränkt haben, meinte er,um das geprellt worden zu sein, was er, sozusagen, auf Gefahrseines Halses genommen hatte, wenn es unter den Engländern ge-schehenwäre; aber es sei eine schlimme Sache, zu sehen, wie eineKrähe der andern die Augen aushackte, oderein guter Schotte ei-nen andern betröge. Doch ohne Zweifel habe sich in seinem Vater-lande seit der bösen und trübseligen Union Alles seltsam verändert;denn dieser schrieb Andrew jedes Zeichen von Verdcrbniß oder Ent-artung zu, das er unter seinen Landsleuten bemerkte.

Nach diesem Ausgange der Sache hielt ich mich der Sorge umdas Pferd für entledigt, und schrieb meinem Oheim, wie es nachSchottland gekommen war, und daß es sich in den Händen der Ge-rechtigkeit und ihrer würdigen Stellvertreter befände, an die ich ihnwegen des Näheren verwies. Ob das Pferd zu dem northumber-