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2 (1851) Robin der Rothe
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Ei ja; denn Pate schob seine Reise hierher etwa eine Wochelang auf, weil er glaubte, daß es seinen Kunden angenehm seinwürde, die Neuigkeit zu hören. Der Mensch, der zuerst gespro-chen hatte, zog die Hörner ein, und sagte, er glaubte wohl, daßder Mann beraubt worden sei, aber er könnte sich in den einzelnenUmständen geirrt haben. Und dann trat der Andere auf, und äu-ßerte, es sei ihm einerlei, ob man Morris beraubt hätte, oder nicht,wenn nur keines braven Mannes Ehre und Ruf dadurch beflecktwürde, besonders in Nord-England-, denn er komme selbst daher,und wisse wohl, wie es dort aussehe. Nachdem nun im Unterhaus«über Morris und seine Beraubung gesprochen und gestritten wordenwar, bis man es satt hatte, kam es zu den Lords, und die griffendie Sache so eifrig an, als ob sie ganz nagelneu wäre. Nebenbeisprach man auch von einem gewissen Campbell, der mehr oder we-niger bei dem Raube im Spiele gewesen sein sollte, und der ein gu-tes Zeugniß vom Herzog von Argyle gehabt halte. Das setzte denHerzog in Flammen, wie er auch Grund dazu haben mochte, under fuhr auf, und hätte es ihnen recht in den Hals Hineinstoßen mö-gen , daß jeder Campbell immer klug und tapfer und redlich gewesenwäre, wie der alte Sir John, der Gräme. Wenn Ihr nun gewißseid, keinen Blutstropfen vom Geschlecht eines Campbell zu haben,wie ich keinen habe, so weit ich meinen Stamm kenne, will ich Euchmeine Meinung von der Sache sagen."

Ihr könnt versichert sein, daß ich mit Keinem dieses Namensauf irgend eine Weise verwandt bin."

Nun, dann können wir es ruhig unter uns besprechen. Esist Gutes und Böses von den Campbclls zu sagen, wie von andernNamen. Aber dieser Mac Callum Moore erregt jetzt viel Aufsehenund Lärmen unter den vornehmen Leuten in London; denn mankann nicht bestimmt sagen, zu welcher Partei er gehört, und Man-cher möchte mit ihm streiten. Morris Geschichte wurde also für eine

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