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2 (1851) Robin der Rothe
Entstehung
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menschliches Wesen, das mir hätte beistehcn können, das aber stattdessen meinen Kummer vermehrte: Rashleigh Osbaldistone. Ja,cs gab eine Zeit, wo ich diesen Mann hätte lieben lernen können.Aber, großer Gott, die Absicht, warum er sich das Vertrauen die-ses Wesens erwarb, das bereits so verlassen war, der unverdrosseneEifer, womit er diese Absicht von Jahr zu Jahr verfolgte, ohneeinen Augenblick Gewissensbisse oder Reue zu fühlen, die Absicht,in welcher er die Nahrung, die er meinem Geiste darbot, in Giftwürde verwandelt haben gütigeVorsehung l was würde in dieserund in der andern Welt an Leib und Seele aus mir geworden sein,wenn ich unter den Kunstgriffen dieses vollendeten Böscwichts ge-fallen wäre!"

Ich war so ergriffen von der treulosen Verrätherei, welchediese Worte enthüllten, daß ich von meinem Stuhle aufsprang, bei-nahe ohne es zu wissen, die Hand an's Schwert legte, und das Zim-mer verlassen wollte, um De» aufzusuchen, den ich meinen ge-rechten Unwillen fühlen lassen wollte. Fast athcmlos, und mitBlicken, in denen Zorn und Verachtung der lebhaftesten Unruhe ge-wichen waren, vertrat mir Diana den Weg.

Bleibt," sagte siebleibt! So gerecht Euer Unwille ist,kennt Ihr doch die Geheimnisse dieses furchtbaren Gefängnissesnicht zur Hälfte." Sie blickte hierauf ängstlich umher, undihre Stimme sank beinahe zu einem leisen Flüstern:Er hat einbezaubertes Leben; Ihr könnt ihn nicht angreifen, ohne AndererLeben in Gefahr zu setzen, und Vernichtung zu verbreiten. Wärees anders, so würde er in einer Stunde der Gerechtigkeit selbstvor dieser schwachen Hand kaum sicher gewesen sein. Ich sagteEuch," fuhr sie fort, indem sie mir meinen Platz wieder anwics,daß ich keines Trösters bedarf jetzt sage ich Euch, ich bedarf auchkeines Rächers."