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„Es ist dennoch sehr hart, daß ich in dem Hause eines Mannes,und noch dazu eines nahen Verwandten, leben soll, der mich einesStraßenraubes schuldig zu halten fortsährt."
„Meines Vater thörichte Meinung — wenn man eines VatersMeinung so nennen darf — kann Eure wirkliche Unschuld nichtkränken, und was das Schimpfliche der Handlung betrifft, so ver-laßt Euch darauf, daß er sie sowohl in politischer als in moralischerHinsicht für etwas Verdienstliches, für eine Schwächung des Fein-des, eine Beraubung der Amalekiter hält, und Ihr werdet wegenEures vermeintlichen Antheils daran nur desto höher in seiner Ach-tung stehen."
„Ich verlange keines Menschen Achtung unter Bedingungen,die mich in meiner eigenen herabsetzen müssen, und ich glaube, dieserbeleidigende Argwohn wird einen guten Grund darbieten, mich vonhier zu entfernen, was geschehen soll, sobald ich darüber mit mei-nem Vater Rücksprache nehmen kann."
In Rashleigh's sinstcrm Gesicht zuckte, so wenig er daran ge-wöhntwar, seine Gefühle zu verrathen, ein unterdrücktes Lächeln,das er indcß sogleich durch einen Seufzer Lügen strafte.
„Wie glücklich Ihr seid, Frank!" sprach er — „Ihr gehtund kommt, wie der Wind weht, wohin es ihn gelüstet. Bei Eu-rer Geschicklichkeit, Eurem Geschmack und Euren Talenten werdetIhr bald Kreise finden, wo solche Eigenschaften mehr geschätzt wer-den, als unter den stumpfen Bewohnern dieses Hauses; währendich " — hier schwieg er.
„Und was ist denn in Eurem Loose, daß Ihr meines beneidenkönntet, verstoßen, wie ich es beinahe nennen muß, aus meinesVaters Hause und Gunst?"
„Ja, aber erwägt das befriedigende Gefühl der Unabhängig-keit, welches Ihr durch ein einstweiliges Opfer — denn mehr wird