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„Auf mein Wort, ich mache sie nicht unsicher, und cs ist dasEmpörendste von der Welt, daß es Jedermann für ausgemacht hält,ich hätte Antheil an einem Verbrechen genommen, das ich verachteund verabscheue, und durch das ich überdies, nach dem Gesetze, dasLeben verwirkt hätte."
„Gut, gut, Junge; so sci's. Ich frage nach nichts — Nie-mand ist verbunden, von sich selbst zu reden — das ist freies Spiel,oder der Leusel sitzt drinn."
Rashleigh kam mir zu Hülfe, aber seine Gründe schienen mirmehr Winke für seinen Vater, sich zu stellen, als ob er den Ver-sicherungen meiner Unschuld glaube, wie eine Vevtheidigung der-selben:
„In Eurem eigenen Hause, lieber Vater, und gegen EurenNeffen, werdet Ihr gewiß nicht fortfahrcn, dessen Gefühle zu ver-wunden, indem Ihr einer Sache zu mißtrauen scheint, an der ihmso viel liegt. Unstreitig- verdient Ihr sein volles Vertrauen, undwenn Ihr ihm in dieser seltsamen Angelegenheit mit irgend etwasbeistehen könntet, so würde er sich gewiß an Eure Güte wenden.Aber Vetter Frank ward als unschuldig entlassen, und Niemand istberechtigt, anders von ihm zu denken. Ich meines Lheils zweiflenicht im Geringsten an seiner Unschuld, und die Ehre unsers Hauses,glaub'ich, fordert es, sie mit Wort und Schwert gegen das ganzeLand zu vertheidigen."
„Rashleigh," sagte sein Vater, mit fest auf ihn gerichtetemBlick, „Du bist ein schlauer Bursche — Du bist mir immer zu listiggewesen und zu listig für die meisten Leute. Sieh' Dich vor, daßDu nicht zu listig für Dich selber wirst — zwei Gesichter unter einerKappe sind keine ächte Wappcnkunst. — Und weil wir von derWappenkunst reden , so will ich gehen und im Gwillpm lesen."