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ten. Da er für die Kirche bestimmt war, so kam sein Betragen sei-nem Vater weniger abgeschmackt vor, als wenn einer von den an-dern Abkömmlingen eine so seltsame Neigung »erreichen hätte, undSir Hildcbrand gab zu, daß das Zimmer durch einige Verbesserun-gen zu einem Aufenthaltsorte in den Stand gesetzt wurde. Nochimmer behielt aber das große Gemach ein verödetes Ansehen, daseben so auffallend als unerfreulich war, und die Vernachlässigungandeutete, von der es die Gelehrsamkeit, die seine Schränke ent-hielten, nicht hatte befreien können. Zerrissene Tapeten, wurm-stichige Büchcrbreter, ungeheuer, große und schwerfällige, aberwackelnde Tische, Pulle und Stühle, und der rostzerfressene Kamin-rost, der selten vom Kohlen-oder Reisigfcuer erglühte, zeigten dieVerachtung, welche die Herren des Schlosses gegen die Gelehrsam-keit hegten.
„Ihr findet diesen Ort etwas trostlos?" fragte Diana, alsich in dem einsamen Zimmer umherblickte; „aber mir scheint er einkleines Paradies, denn ich nenn'ihn mein eigen, und fürchte hierkeine Störung. Rashleigh war Mitbesitzer, als wir noch Freundewaren."
„Und Ihr seid es nicht mehr?" fragte ich natürlich.
Sogleich legte sie den Zeigefinger an das Grübchen ihres Kin-nes, und warf mir einen schlauen, verweisenden Blick zu.
„Wir sind noch immer Verbündete," fuhr sie fort, „wieandere verbündete Mächte, durch gegenseitigen Vorthcil vereint;aber ich fürchte, cs geht auch hier, wie bei andern Gelegenheiten:das Bündniß hat die freundschaftlichen Gesinnungen überlebt, ausdenen es entstanden. Auf jeden Fall leben wir weniger zusammen,und wenn er durch jene Thürc hcreinkommt, gehe ich durch diesehinaus; so haben wir die Entdeckung gemacht, daß wir Beide nichtRaum genug in diesem Zimmer haben, so groß es auch scheint.
Rashleigh, den seine Anaeleaenb-ur°" «fe «»oe-aieo-pi» rufen, hat