litt
her, Mr. Morris; — seid nicht niedergeschlagen, Mr. OSbaldistonc.— Und Ihr, meine Rose der Wildniß — einen Becher Claret, dieBlüthe Eurer Wangen zu erfrischen."
Diana fuhr auf, wie aus einer Träumerei, in welche sie ver-sunken gewesen zu sein schien, während wir jenes Gespräch führten.„Rein, Richter; ich würde mich fürchten, die Blüthe in einenTheil meines Gesichtes zu treiben, wo sie sich wenig zum Bortheilzeigte. Aber ich will Euch mit einem kühleren Getränke Bescheidthun;" damit füllte sie ein Glas mit Wasser, und trank es hastigaus, während ihr heftiges Wesen ihre angenommene Lustigkeit Lü-gen strafte.
Ich hatte indeß nicht viel Muße, Bemerkungen über ihr Be-nehmen zu machen , da ich sehr verdrießlich über die neue Verzöge-rung einer augenblicklichen Untersuchung der unverschämten undbeschimpfenden Anklage gegen mich war. Aber es war nicht mög-lich, den Richter zu bewegen, die Sache in Abwesenheit seinesSchreibers vorzunehmen, ein Umstand, der ihm offenbar so vielVergnügen machte, wie ein Feiertag einem Schulknaben. Er bc-harrte in seinen Bemühungen, seine Gesellschaft heiter zu stimmen,deren Mitglieder, sowohl in ihrem Verhältniß gegen einander, alsin ihrer eigenen Lage betrachtet, keineswegs zur Lustigkeit aufge-legt waren. „Kommt, Mr. Morris; Ihr seid gewiß nicht dererste Mensch, der beraubt wurde, und der Kummer brachte denVerlust noch nie zurück, Mann. — Und Ihr, Mr. Frank Osbal-distone, seid nicht der erste Wildfang, der einem ehrlichen Mannezurief: Steh! Da war in meiner Jugendzeit Jack Winterfield, derbeste Gesellschafter im Lande; — bei Pferderennen und Hahncn-kämpfen that's ihm Niemand zuvor;— ein Herz und eine Seelewar ich mit ihm.— Schiebt die Flasche her, Mr. Morris; manspricht sich die Kehle trocken.— Manche Flasche habe ich mit demarmen Jack geleert, manchen lustigen Streich mit ihm ausgeführt.