Druckschrift 
2 (1851) Robin der Rothe
Entstehung
Seite
98
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ihre kleine Hand, und mit ihrem zierlichen Fuße den Boden stam-pfend, schien sic mit einer Mischung von Geringschätzung und Un-willen auf die Entschuldigungen zu hören, welche sie vorbrachre,wie ich aus seinem Aussehen artiger Unterwürfigkeit, seinem ach-tungsvollen Lächeln, seinem Iurückweichen, und anderen Zeichendes Blickes und Körpers, schloß. Endlich entfernte sie sich heftigvon ihm mit einem:Ich will cs so haben."

Es ist nicht in meiner Macht es ist unmöglich. SolltetIhr es glauben, Mr. Osbaldistone?" sagteer, mich anredend

Seid Ihr wahnsinnig!" rief sie, ihn unterbrechend.

Solltet Ihr es glauben," fuhr er fort, ohne auf ihrenWink zu achten,daß Miß Vernon darauf besteht, ich kennte nichtnur Eure Unschuld, (von der in der That Niemand inniger über-zeugt sein kann) sondern ich müßte auch die wirklichen Urheber vondem Raube wissen, der an diesem Kerl begangen wurde, wenn inder That eine Beraubung Statt fand. Ist das wohl vernünftig,Mr. Osbaldistone?"

Ich gestatte keine Berufung ausMr.Osbaldistone, Rash-lcigh;" sagte das junge Mädchen heftig.Er kennt nicht so wieich, die unglaubliche Ausdehnung und Genauigkeit Eurer Nachrich-ten in jeder Beziehung."

So wahr ich ein Edelmann bin, Ihr erzeigt mir mehr Ehre,als ich verdiene."

Gerechtigkeit, Rashlcigh, nur Gerechtigkeit; und cs istauch nur Gerechtigkeit, die ich von Euch erwarte."

Ihr seid ein Tyrann, Diana," antwortete er mit einer Artvon Seufzer,ein eigensinniger Tyrann, und beherrscht EureFreunde mit eisernem Scepter. Dennoch soll es sein, wie Ihrwünschet. Aber Ihr dürft nicht Hiersein; Jhrwißt, daßJhrdasnicht dürft. Ihr müßt mit mir zurückkehren."