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„Aufmein Ehrenwort, MißBernon," sagte ich, mit einemGefühle der Ungeduld über ihre kindische Neigung zur Lustigkeit,„ich habe nicht den geringsten Begriff von dem, was Ihr meint.Es freut mich, Euch eine Veranlassung zur Heiterkeit zu gewäh-ren, aber worin sie besteht, das weiß ich nicht."
„Nein, cs ist übrigens kein Grund zum Scherz vorhanden,"sagte das junge Mädchen, wieder ernst werdend; „es sicht so ko-misch aus, wenn Jemand so sehr verwundert ist, aber die Sache isternsthaft genug. Kennt Ihr einen gewissen Moray oder Morris,oder solch einen Namen?"
„Nicht, daß ich mich besinnen könnte,"
„Denkt einen Augenblick nach. — Reistet Ihr nicht kürzlichmit einem Menschen dieses Namens?"
„Der einzige Mensch, mit dem ich eine längere Strecke reiste,war Einer, dessen ganze Seele an seinem Mantelsacke zu haftenschien."
„Dann glich sie der Seele des Liccntiaten Pedro Gartias, dieunter den Dukaten in seinem ledernen Beutel lag. — Dieser Menschist beraubt worden, und hat eine Anklage gegen Euch, als mit derGcwaltthat im Zusammenhänge, angebracht."
„Jhrscherzt, MißBernon."
„Das thue ich nicht; die Sache ist ein unbedingtes Factum."
„Und könnt Ihr," sagte ich mit einem Unwillen, den ich nichtzu unterdrücken stichle, „könntIhr mich fähig halten, eine solcheAnklage zu verdienen? "
„Ihr würdet mich, wie ich vermuthe, dafür herausfordern,besäße ich den Vorzug, ein Mann zu sein. — Wenn Ihr wollt,könnt Ihr so handeln, als ob ich es wäre. — Ich schieße so gutden Vogel im Fluge, als ich über eine fünf Fuß hohe Barricrrsprenge."