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2 (1851) Robin der Rothe
Entstehung
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dm mir zu 'ncm Posten verhelfen könnten, wo 'ch die reine Lehrehörte, und freies Gras für'ne Kuh hätte, und'ne Hütte, und'nmHof, und mehr als zehn Pfund jährlich, und wo kein Frauenzim-mer wäre, die Aepfcl nachzuzählen, so würd' ich mich Euch sehrverschuldet fühlen."

Bravo, Andrew; wie ich sehe, wird es Euch an Beförde-rung nicht deshalb mangeln, weil Ihr es unterlaßt, Euch Gönnerzu suchen."

Ich seh nicht, w'rum ich das sollte," entgcgnete Andrew;ich denke doch, man muß nicht'n ganzes Menschenalter warten,bis unser Werth anerkannt wird."

Aber, wie ich bemerke, seid Ihr kein Freund der Frauen-zimmer?"

Ne, meiner Treu; ich habe des ersten Gärtners Klage gegensie. Sie sind 'n schlimmer Handel. Immer schreien s' nachAbrikosen, Birnen, Pflaumen und Aepfcln, Sommer und Winter,ohne Unterschied der Jahr'szeit; aber wir haben, Gott sei Dank,kein Stückchen von d'r g'stohlnen Rippe hier, ausgenommen diealte Marthe, und die is' z'friedcn mit 'n Stachclbcerbüschen fürihre Schwcstcrkindcr, wenn sie an 'ncm Feiertag den Thec in derStube von der Ausgeberin trinken, und mit 'n Paar Kochäpfelndann und wann zu ihrem eignen Abendessen."

Ihr vergeht Eure junge Herrin."

Was für 'ne Herrin vergeß 'ch? Wer ist das?"

Eure junge Herrin, Miß Vernon."

Was! die Dirne Bernon? Die ist keine Herrin von mir,Mann. Ich wünscht', sie wär' ihre eigne Herrin; und ich wünscht',sie mag nicht so bald eines andern Menschen Herrin werden. Dasis'n wildes Stück."