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„Auf mein Wort, Sir," erwiderte mein Bekannter, „ichwürde mich glücklich schätzen, könnte ich das Vergnügen Eurer Gersellschast bei meiner Reise haben.— Ich gehe nördlich, Sir."
Diese freiwillige Mitthcilung über die Richtung seiner Reise,die erste, die ich von meinem Gefährten gegen irgend Jemand ma-chen hörte, erweckte bei dem Schotten das entsprechende Ver-trauen nicht.
„Wir können schwerlich zusammen reisen," antwortete ertrocken. „Ihr, Sir, seid ohne Zweifel wohlbcritten, und ichreise für den Augenblick zu Fuß, oder auf einem Hochlandspferd-chen, das mich nicht viel schneller vorwärts bringt."
Mit diesen Worten rief er nach der Rechnung über den Wein,und nachdem er ein Geldstück für die nachträgliche Flasche, die erbestellt, auf den Lisch geworfen hatte, stand er auf, wie um Ab-schied von uns zu nehmen. Mein Gefährte eilte ihm nach, faßteihn bei einem Knopfe, und zog ihn seitwärts in ein Fenster. Ichhörte unwillkührlich, wie er ihn dringend um etwas bat; — ich ver-muthete, um seine Begleitung auf der Reise, was Mr. Campbcllabzulehnen schien.
„Ich will Eure Kosten bezahlen, Sir," sagte der Reisendein einem Tone, als dächte er, daß dieses Argument jeden Wider-spruch Niederschlagen müßte.
„Es ist ganz unmöglich," sagte Campbcll etwas gcring-schätzcnd; „ich habe Geschäfte in Rothbury."
„Aber habe keine große Eile; ich kann von meinem Wege ab-weichen, und es kömmt mir auf einen Tag oder dergleichen bei soguter Gesellschaft nicht an."
„Meiner Treu', Sir," sagte Campbell, „ich kann Euch denDienst nicht erweisen, den Ihr so sehr zu wünschen scheint. Ichreise," fügte er hinzu, indem er sich stolz erhob, „in meinen eige-nen Privatgeschäften, und wenn Ihr meinem Ralhe folgen wollt.