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meinem Vater zu sagen, ich fügte mich seinem Verlangen. AberStelz — Stolz, die Quelle so manches Guten und Böse» i» unse-rem Leben, hielt mich ab. Mein Zugeständniß blieb mir in derKehle stecken , und während ich hustete, um es heraußzubringen,rief meines Vaters Stimme nach Owen. Dieser verließ hastig dasZimmer, und die Gelegenheit war verloren.
, Mein Vater war in allen Dingen pünktlich. Zu derselbenTageszeit, in demselben Zimmer, mit demselben Ton und Wesen,wie einen Monat zuvor, wiederholte er seinen Vorschlag, michzum Kompagnon anzunehmen, und mir eine Abtheilung des Ge-schäftes zu übertragen, und forderte dann meine entscheidendeAntwort. Ich dachte damals, es läge darin etwas Unfreundliches,und ich denke noch jetzt, daß meines Vaters Benehmen nicht richtigwar. Eine vcrsöhnendere Behandlung würde aller Wahrschein-lichkeit nach zu seinem Zwecke geführt haben. Wie die Sachenwaren, stand ich fest, und lehnte, so ehrfurchtsvoll als möglich,das Anerbieten ab. Vielleicht — denn wer kann von seinem eigenenHerzen urtheilen, — fand ich es unmännlich, der ersten Aufforde-rung nachzugeben, und erwartete eine weitere, um wenigstenseinen Borwand für meine Fügsamkeit zu haben. Lhat ich das,so täuschte ich mich, denn mein Vater wendete sich ruhig zu Owen,und sagte: „Ihr seht, daß cs so ist, wie ich vermuthcte. —Gut, Frank," wendete er sich dann zu mir, „Du bist bald ma-jorenn, und also so befähigt, als Du je sein wiest, über das, waszu Deinem eigenen Glücke führt, zu urheilen; ich sage daher wei-ter nichts. Aber da ich eben so wenig gezwungen bin, in DeinePläne einzustimmen, wie Du, Dich den meinigen zu fügen, darfich wohl fragen, ob Du irgend einen entworfen hast, der sich aufmeine Unterstützung gründet? "
Ich antwortete, nicht wenig nicdergcbeugt: Da ich zu keinemHandwerke erzogen sei, und kein eigenes Vermögen besäße, sei es