Druckschrift 
2 (1851) Robin der Rothe
Entstehung
Seite
17
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publik der civilisirtcn Welt, was der tägliche Berkehr des gewöhn-lichen Lebens für den Privatumgang ist, oder vielmehr, was Luftund Nahrung für unfern Körper sind."

Nun?"

Und dennoch sehe ich mich gezwungen, dabei zu beharren,einen Stand zurückzuweisen, zu dem ich so wenig befähigt bin."

Ich will dafür Sorge tragen, daß Du die nöthigen Fähig-keiten erwirbst. Du bist nicht mehr der Gast und Zögling-bourg's."

Aber, mein theurer Bater, es ist nicht Mangel des Unter-richts, über den ich mich beklage, sondern meine eigene Unfähigkeit,diesen Unterricht zu benutzen."

Unsinn! Hast Du das Lageduch auf die von mir gewünschteWeise geführtf"

Ja."

Sei so gut, und bring' es her."

Das so geforderte Buch, welches ich auf meines Vaters Rathführte, war eine Art von Eollectancenbuch, in das ich Anmerkun-gen über die verschiedenen Kenntnisse einschrieb, welche ich imVerlaufe meiner Bildung erwarb. Da ich voraussah, daß er dieEinsicht dieses Buches verlangen würde, war ich darauf bedachtgewesen, solche Dinge einzuschreiben, die ihm am meisten gefallenmußten, aber nur zu oft hatte die Feder die Aufgabe erfüllt,ohne in großer Uebercinstimmung mit dem Kopfe zu sein. Auchhatte es sich, da das Buch mir am meisten zur Hand, zugetragen,daß ich mehrmals Dinge darin aufnahm, die mit dem Handel wenigoder nichts zu thun hatten. Ich gab es jetzt meinem Vater in dieHände, und hoffte ausrichtig, daß er nichts entdecken möchte,was seinen Unwillen gegen mich vergrößern könnte. Owen's Ge-sicht, das etwas lang geworden war, als die Frage erfolgte, hei-terte sich bei meiner bereitwilligen Antwort auf, und zeigte ein

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