welche sie von ihren Vätern ererbten; und an altschottischen Glau-ben, Gastfreundschaft, Werth und Ehre.
Es war mein Loos, obgleich ich nicht als Hochländer geborenwurde (was mir als Entschuldigung für manches schlechte Gaelischdienen mag) während meiner Kindheit und Jugend unter Perso-nen der obigen Beschreibung zu leben, und um einen Begriff deralten Sitten und Gebräuche zu erhalten, von deren beinahe gänz-licher Vertilgung ich Zeuge war, habe ich in ersonnenen Scene»und Charakteren einen Lheil von de» Eindrücken niedergelegt,welche ich damals durch Personen empfing, die dabei handelnd ge-wesen waren. Die romantischesten Theile dieser Erzählung sind inderThat die, welche sich aufThatsachcn stützen. Der Austauschgegenseitigen Schutzes zwischen einem Hochlandedelmann und einemOffizier von Rang in der Armee des Königs, so wie die geistreicheArt, auf welche der Letztere sich das Recht sicherte, den empfange-nen Dienst zu vergelten, ist buchstäblich wahr. Das Ereigniß mitdem Streifschüsse und der heldenmüthigen Antwort, welche Florabeigelegt wurde, bezieht sich auf eine unlängst verstorbene Damevon Rang. Kaum einer von den Edellcuren, welche nach derSchlacht von Culloden versteckt waren, könnte nicht eben solcheGeschichten erzählen, wie die, welche ich meinem Helden beilegte.Die Flucht Carl Eduard's selbst ist davon das auffallendste Beispiel.Die Schilderungen der Schlacht bei Preston und des Scharmützelsbei Clifton sind der Erzählung verständiger Augenzeugen entlehnt,und nach der Geschichte des Ausstandes von dem ehrenwerthcn Ver-fasser des Douglas berichtigt. Die nicderscholtischcn Edelleuteund die untergeordneten Charaktere sind nicht als individuelle Por-traits gegeben, sondern nach den allgemeinen Gebräuchen der Zeitentworfen, von denen ich in jüngeren Tagen einige Ueberbleibsel sah.
Es war nicht mein Zweck, diese Personen durch einen übertrie-benen und carrikirten Gebrauch ihres Nationaldialcctes zu be-