den heilige» Bär von Bradwardine. Es ist eine Frage, ob dieWiedererwerbung seiner Güter ihm mehr Freude machte. „Beimeiner Ehre," sagte er, „man könnte an Feen und Zauberei glau-ben, wenn Ihr zugegen seid, LadyEmily."
„Ich bin sehr glücklich," sagte Oberst Talbot, „daß es mirdurch die Wiedererwerbyng dieses alten Familienstückes möglichwar Euch einen Beweis von der lebhaften Theilnahmc zu geben,die ich an Allem nehme, was das Glück meines jungen FreundesEdward betrifft. Aber damit Ihr die Lady nicht für eine Zauberinoder mich für einen Hexenmeister haltet, was in Schottland keinSpaß ist, muß ich Euch erzählen, daß Frank Stanley, EuerFreund, der von einem Tertialsieber ergriffen wurde, seitdem erEdward's Beschreibungen von schottischen Gebräuchen hörte, unsdiesen merkwürdigen Becher zufällig beschrieb. Mein Diener Spon-toon, der wie ein echter Soldat Alles beobachtet und wenig spricht,gab mir zu verstehen, daß er glaubte, das von Mr. Stanley be-schriebene Stück im Besitz einer gewissen Mistreß Nosebag gesehenzu haben, welche früher Gehülfin eines Pfandleihers war und wäh-rend verletzten unangenehmen Austrirte in Schottland Gelegenheitgesunden hatte, einige Geschäfte in ihrem frühern Handel zu ma-chen, und so die Depositarin von dem kostbarsten Beutestück derhalben Armee geworden war. Ihr könnt denken, daß der Pokalschnell erworben wurde, und cs wird mir eine wahre Freude sein,wenn Ihr mich nicht in der Vermuthung stört, daß der Werth die-ses Stückes nicht dadurch verringert wurde, daß es durch meineHände ging."
Eine Thräne mischte sich mit dem Wein, mit dem der Baronden Pokal füllte, als er dem Obersten einen Trunk des Dankes bot,und dann eine Gesundheit auf das Glück der vereinigten HäuserWaverley und Bradwardine ausbrachte.