Lob zu preisen. Mr. Pcmbroke, der insgeheim seinen Muth pries,daß er die erhabene Sache der Kirche von England vertheidigtc,machte nichts destoweniger seinem Zöglinge srenndliche Vorwürfedarüber, daß er mit seinen Manuskripten sorglos umgegangen war,woraus ihm selbst in derThat einige persönliche Uebelstände erwuch-sen, denn als der Baronel aufköniglichcn Befehl verhaftet wurde,hätte er es für klug gehalten, sich in einen Versteck zurückzuzichen,der nach dem Gebrauche, zu dem er in frühern Zeiten gedient hatte,das Priestcrloch genannt wurde. Hierher, versicherte er unfernHelden, hätte der Haushofmeister oft nur ein Mal täglich Nah-rung zu bringen gewagt, so daß er mehrmals gezwungen gewesenwäre, kaltes Essen zu genießen, oder was noch viel schlimmer wäre,halbwarmes, nicht zu erwähnen noch, daß sein Bett oft zwei Tagehintereinander nicht gemacht worden wäre. Waverley's Gedankenwendeten sich unwillkührlich auf das Pathmos des Barons vonBradwardine, der mit Janet's Kost und mit einigen BündelnStroh in einer Sandsteinhöhle wohl zufrieden war, aber er machtekeine Bemerkungen über einen Contrast, der seinen würdigen Leh-rer nur verletzen konnte.
Alles war jetzt geschäftig bei den Vorbereitungen zu Edward'sHeirath, ein Ereigniß, dem der gute alte Baronet und Mrs. Rahelwie der Erneuerung ihrer eigenen Jugend entgegensahen. DieHeirath schien, wie Oberst Talbot angedeutct hatte, Beiden imhohen Grade passend, da sie Alles für sich hatte, außer Reichthum,und davon besaßen sic für sich selbst mehr als genug. Mr. Clip-purse wurde daher unter bessern Aussichten nach Wavcrley-Housebeschicken, als im Beginn unserer Geschichte. Aber Mr. Clippursekam nicht allein; denn da er jetzt in hohem Alter stand, hatte er sichmit einem Neffen vereinigt, (einem jüngcrn Geier, wie der englischeJuvenal, der die Geschichte des Anwalt Swallof erzählt, ihn ge-nannt haben würde), und sic führten jetzt das Geschäft als die Her-