Druckschrift 
1 (1851) Waverley
Entstehung
Seite
161
Einzelbild herunterladen
 

161

vor allen Dingen die Thür zu verriegeln. Duncan liebte dieseBorsicht keineswegs, denn sie schmeckte nach der Besorgniß vor Ge-fahr; dennoch konnte er nicht zurück.

Ueberzeugt, daß er diesem Manne trauen dürfte, da er es zuseinem eigenen Bortheil machen wollte, treu zu sein, theilte Ed-ward ihm seine gegenwärtige Lage und seine zukünftigen Plänemit. Der Amtmann lauschte ängstlich, als er hörte, daß Waver-ley noch nicht begnadigt sei er wurde etwas beruhigt, als er er-fuhr, daß er einen Paß hätte rieb sich freudig die Hände, als erden Betrag seines gegenwärtigen Vermögens erwähnte riß dieAugen groß aus, als er von dessen Aussichten hörte als er aberdie Absicht aussprach, dies Alles mit Miß Rosa Bradwardine zutheilen da schien das Entzücken den armen Menschen beinahe desVerstandes zu berauben. Der Amtmann sprang von seinem drei-beinigen Stuhle auf wie die Pythia von ihrem Dreifuße; warfseinebeste Perücke zum Fenster hinaus, weil der Stock, auf dem siehing, ihm gerade im Wege stand; warfseine Mütze gegen die Deckeund sing sie wieder auf; pfiff ein Lied; tanzte einen Hochlandstanzmit unnachahmlicher Anmuth und Gewandtheit, und warf sich dannerschöpft auf einen Stuhl, indem er ausricf:Lady Waverley!Zehntausend jährlich! Der Herr erhalte mir meinen armenVerstand!"

Amen von ganzem Herzen," sagte Waverley.Doch jetzt,Mr. Macwheeble, laßt uns an die Geschäfte gehen." Dieses Worthatte sonst eine Art von Zauberkraft, aber des Amtmanns Kopfwar, wie er selbst sich ausdrückte, noch ganz wirklich. Er schnittindcß seine Feder, versah ein Duzend Bogen Papier mit einembreiten Rande, riß Dallas von St. Martin von einem Bücher-brett, wo das ehrwürdige Werk neben SteariesInstitutionen, Dur-leytons Zweifeln, Balfvurs Praxis, und alten Rcchnungsbüchernstand, öffnete den Band bei dem ArtikelHeirathsverträge" undWaverley lll. 11

Ä!

Ä-