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„Sie ist, Gott sei Dank, gesund und wohl, in Ducheran," ant-wortete der Baron. „Der Laird ist weitläufig mit uns verwandt,und noch näher mit meinem Caplan, Mr. Rubrick; und obgleich ervon Whiggrundsätzen ist, so vergißt er doch in dieser Zeit alleFreundschaft nicht. Der Amtmann thut, was er kann, um unsaus dem Schiffbruche etwas für die arme Rosa zu retten, aber ichzweifle, ich zweifle, daß ich sie je in meinem Leben wiedersehc, dennich muß meine alten Knochen in irgend einem fernen Lande betten."
„Klagt nicht, Ew. Gnaden," sagte die alteJanet. „Ihrwäret eben so schlimm daran im Jahr 1715, und bekamt doch dieschöne Baronie zurück, und als — Und jetzt sind die Eier fertig,und der Wasserhahn ist gut, und hier -stauch '--Messer und Sauceund die Hälfte von dem Weißbrot, das der Amtmann schickte; undda is genug Branntwein in dem Kruge von Lucki Macleary.Könnt Ihr nicht zu Abend essen, wie Prinzen?"
„Ich wünschte wenigstens, mein Prinz von unserer Bekannt-schaft wäre nicht schlimmer daran," sagte der Baron zu Waverlev,welcher mit ihm in herzliche Wünsche für die Sicherheit des un-glücklichen Ritters einstimmte.
Sie begannen von ihren Plänen für die Zukunft zu sprechen;die des Barons waren sehr einfach. Sie bestanden darin, nachFrankreich zu entkommen, wo er durch Vermittlung alter Freundeirgend eine militärische Anstellung zu erhalten hoffte, zuder er sich noch fähig hielt. Er forderte Waverlcy aus, mitihm zu gehen, und Edward erklärte sich dazu bereit, wenn esdem Obersten Lalbot nicht glücken sollte, seine Begnadigung zu er-langen. Im Stillen hoffte er, daß der Baron seine Werbung umRosa billigen, und ihm so ein Recht geben würde, ihn in seinerVerbannung zu unterstützen; aber er verschob es, hiervon zu spre-chen, bis sein eigenes Geschick entschieden sein würde. Sicsprachen
Waverlcy. Ni. 10