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der» Erben in ähnlicher Lage, die Besitzungen an. Aber ungleichAndern unter ähnlichen Umständen zeigte der neue Laird bald, daßer die Absicht hätte, seinen Vorgänger von jedem Vortheil gänzlichauszuschließen, und daß er das Unglück des Barons der ganzenAusdehnung nach sich zum Nutzen machen wollte. Dies war umso ungroßmüthiger, damanallgcmein wußte, daß der Baron in einerromanhaften Idee, die Rechte dieses jungen Mannes nicht zu ver-letzen, seine Besitzungen nicht harte auf seine Tochter übertragenwollen.
Diese selbstsüchtige Ungerechtigkeit fühlte das Landvolk, wel-ches, für den alten Herrn eingenommen, gegen dessen Nackfolgcraufgebracht wurde. Nach des Barons eigenen Worten stimmtedie Sache nicht zu dem Gefühle der gemeinen Leute in Bradwardine,und die Pächter waren nachlässig und widerspenstig in BezahlungihrerAbgaben und Entrichtung ihrer Pflichten. „Und als mcinVcr-wandter," fuhr der Baron fort, „mit seinem neuen Amtmann, Mr.James Howie, herkam, um die Abgaben beizutreibcn, hat Jemand—ich habe John Heatherbluttcr, den Wildhüter, derim Jahr 1715mit mir auswar in Verdacht, — im Dunkeln auf ihn geschossen,und er wurde dadurch so erschreckt, daß ich mit Tullius im Catilinasagen kann: AbUt, ersslt, ei'upie, ell'ugit. Er entfloh augen-blicklich nach Stirling. Und jetzt hat er die Besitzung zum Verkaufausgeboten, da erselbst der letzteErbe ist. Könnte ich übersolchcSa-chen klagen, so würde ich mich mehr betrüben, als daß die Güter ausmeinem Besitze kamen, was doch nach wenigen Jahren der natür-liche Lauf der Dinge gewesen wäre. Jetzt aber fallen sie von demStamme ab, der sie i» saecula saeeuloru,» hätte besitzen sollen.Aber Gottes Wille geschehe, du»,»»» »erpes»! sumus. Sir Johnvon Bradwardine — der schwarze Sir John, wie er genannt wurde—der gemeinsame Ahnherr unseres Hauses und der Inch-Grabbits,dachte gewiß nicht daran, daß ein solcher Mensch seinen Lenden