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Pfad, und gelangte, durch diesen geleitet, endlich an die Thür einerelenden Hütte. Anfangs hörte er starkes Hundegcbell, aber esverstummte, als er näher kam. Innerhalb ertönte eine Stimme,und er hielt es für das Klügste, zu lauschen, ehe er weiter ging.
„Wen bringstDu her, Du tückischer Schuft, Du?" riefeinaltes Weib, allem Anscheine nach sehr zornig. Er hörte DavieGellatley zur Antwort ein Stück des Liedes pfeifen, durch das ersich seinem Gedächtnisse zurückgerufcn hatte, und zögerte jetzt nichtlänger, an die Thür zu klopfen. Im Innern entstand augenblick-lich eine Todtenstille, nur von dem Knurren der Hunde unterbro-chen; dann hörte er, wie die Herrin der Hütte auf die Thür zu-ging, wahrscheinlich nicht, um sie zu öffnen, sondern um einenRiegel vorzuschiebcn. Dies zu verhindern, öffnete Waverlcy selbst.
Ihm gegenüber erblickte er ein altes runzliches Weib, welchesausrief: „Wer dringt auf solche Weise, und so spät noch, in derLeute Hütten?"— Auf der eine» Seite waren zwei grimmige,halb verhungerte große Hunde, die aber bei seinem Anblick ihreWildheit ablegtcn, und ihn zu erkennen schienen. Aus der andernSeite, von der geöffneten Thür halb versteckt, aber diesen Versteckoffenbar nur mit Widerstreben suchend, ein gespanntes Pistol in derrechten Hand, und mit der Linken eben ein zweites aus'oem Gürtelziehend, stand eine hohe kräftige Gestalt, in den Ueberbleibsel»einer verblichenen Uniform, und mit einem drei Wochen nicht ge-schorenen Barte.
Es war der Baron von Bradwardine.— Es ist wohl nichtnöthig, hinzuzufügen, daß er seine Waffe fortwarf, und Waverleymit einer herzlichen Umarmung begrüßte.