allen Häfen sind die Schiffe mit Beschlag belegt, und es findetstrenge Nachsuchung nach den Anhängern des Prätendenten Statt.Und die Zunge des verwünschten Weibes wird sich rühren wie dasMühlglöckchen, bis sie auf eine oder die andere Weise herausbringt,daß Capitain Buttler nur eine untergeschobene Person war."
„So wißt Ihr also etwas von meiner Reisegefährtin?" fragteWaverley.
„Ihr Mann war sechs Jahr lang mein Wachtmeister; sie wareine muntere Wittwe mit etwas Geld — er hcirathete sie und eravancirte, weil er ein guter Exerciermeister war. Ich mußSpontoon ausschicken, zu sehen, was aus ihr geworden ist.Er wird sie schon bei den alten Regimentskameraden auffin-dcn. Morgen müßt Ihr wegen Unwohlsein Euer Zimmer hüten.Lady Emily wird Eure Pflegerin sein und Spontoon und ich EuerDiener. Ihr tragt den Namen eines nahen Verwandten von mir,den Niemand von meiner jetzigen Dienerschaft sah, ausgenommenSpontoon, so daß also keine unmittelbare Gefahr vorhanden ist.Ich bitte Euch daher, fühlt Euren Kopf schmerzen, laßt sobald alsmöglich Eure Augenlicder schwer werden, damit Ihr auf die Kran-kenliste gesetzt werden könnt, und Du, Emily, laß für Frank Stan-ley ein Zimmer mit allen Bequemlichkeiten zurecht machen, dieein Kranker fordert."
Am nächsten Morgen besuchte der Oberst seinen Gast. „Ichhabe Euch einige gute Nachrichten zu bringen," sagte er „EuerRuf als Edelmann und Offizier ist von der Anklage vernachlässigterPflicht und Theilnahme an der Meuterei unter Gardincrs Drago-nern gereinigt. Ich habe darüber einen Briefwechsel mit einemsehr eifrigen Freunde von Euch geführt, Eurem schottischen PfarrerMorton; sein erster Brief war an Sir Everard gerichtet, aberich befreite den guten Baronct von der Mühe, ihm zu antworten.Ihr müßt wissen, daß Euer srcibeuterischer Bekannter, Donald