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1 (1851) Waverley
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ten, und die Struße, auf der er zu dem Dorfe kommen mußte, zubesetzen, war das Werk eines Augenblickes. Während dies geschah,sank die Nacht dunkel und tief herein, obgleich man Vollmond hatte.Nur zuweilen warf dieser ein zweifelhaftes Licht herab.

Die Hochländer blieben nicht lange ungestört in der defensivenStellung, die sie eingenommen hatten. Begünstigt durch dieNacht versuchte eine starke Abtheilung abgeseffener Dragoner, dieUmhegungen zu forciren, während eine zweite, gleich starke, aufder Straße vorzudringen versuchte. Beide wurden durch ein soheftiges Feuer empfangen, daß ihre Glieder wankten, und sie vonder Verfolgung ihres Planes abstandcn. Nicht zufrieden mit demerrungenen Vorthcile zog Fcrgus, dem die Gefahr die ganze Elasti-zität seines Geistes zurückgegeben zu haben schien, sein Schwert,indem er rief:Zum Kampf!" und seine Leute durch Stimmeund Beispiel anfcuerte, die Hecken zu überspringen und sich aufden Feind zu stürzen. Sich unter die abgesessenen Dragoner mi-schend zwangen sie diese durch das Handgcfecht, über das Moor zuentfliehen, wo eine große Menge derselben in Stücken gehauenwurden. Aber der Mond, der plötzlich schien, zeigte den Englän-dern die kleine Zahl ihrer Verfolger, durch den Sieg noch dazu inUnordnung gcrathen. Zwei Schwadronen rückten zurUnterstützungihrer Waffenbrüder vor, und die Hochländer suchten die Umhcgun-gen wieder zu erreichen. Aber mehrere von ihnen, und unter die-sen ihr tapferer Häuptling, wurden abgeschnitten und umzingelt,ehe sie zu entkommen vermochten. Waverley, der sich ängstlichnach Fergus umsah, von dem er eben so wie von dessen sich zurück-ziehenden Leuten, in der Verwirrung und Dunkelheit getrenntworden war, erblickte ihn, wie er sich mit Evan Dhu und Callumverzwciflungsvoll gegen ein Dutzend Reiter wehrte, die mit ihrenlangen Pallaschen auf sie einhieben. Der Mond wurde in diesemAugenblicke wieder ganz umwölkt, und Edward konnte in der Dun-