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1 (1851) Waverley
Entstehung
Seite
74
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Armee indeß mit verschiedene» Augen. Fergus, der ganz Lebenund Feuer war, und gegen eine Welt in Waffe» das Vertrauennicht verlor, erwog nichts, als daß jeder Schritt sie London umzwei Fuß näher brachte. Er verlangte, erwartete und wünschtekeine» Beistand als den der Clans, um die Stuarts wieder auf denThron zu setzen, und wenn zufällig einige Anhänger zu den Fahnenstießen, betrachtete er sie stets in dem Lichte neuer Bewerber um dieGunst des zukünftigen Monarchen, der, wie er schloß, deshalb umso viel die Beute schmälern mußte, die sonst unter die Hochländerallein vertheilt worden wäre.

Edward's Ansichten waren verschieden. Er konnte nicht um-hin, zu bemerken, daß in den Städten, in welchen sie Jakob lil.proklamirten, kein Mensch rief:Gott segne ihn!" Der Pöbelglotzte und horchte, herzlos, stumm, dumpf, gab aber nur wenigZeichen selbst von dem lärmenden Geiste, welcher ihn bewegt, nurzur Uebung seiner süßen Stimme bei jeder Gelegenheit laut zuschreien. Die Jakobiten hatte man glauben gemacht, die nordwest-lichen Grafschaften wären überfüllt mit reichen Edelleuten undkräftigen Peomen, der Sache der weißen Rose zugethan. Abervon den reichen Tories sahen sie wenig. Einige entflohen, Einigestellten sich krank, Einige lieferten sich der Regierung freiwillig alsverdächtige Personen aus. Bon den Bleibenden sahen die Unwissen-den mit Staunen, Schreck und Widerwillen auf das wilde Aus-sehen, die unbekannte Sprache und die fremdartige Tracht derschottischen Clans; für die Klügeren waren die geringe Anzahl,der offenbare Mangel an Disciplin, die erbärmliche Bekleidung,sichere Zeichen von dem traurigen Ausgange dieses übereilten Unter-nehmens. So waren also die Wenigen, die zu ihnen stießen , ent-weder durch politischen Fanatismus blind gegen die Folgen, odersie wurden durch zerrüttete Glücksumstände bewogen, in einem soverzweifelten Unternehmen Alles zu wagen.