Druckschrift 
1 (1851) Waverley
Entstehung
Seite
63
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Wie beschämt darüber, überrascht zu werden, während ersolchen Gefühlen Raum gab, stand Oberst Laibot mit sichtbaremUnwillen auf, und sagte etwas strenge:Ich dächte, Mr. Waver-ley, mein eigenes Zimmer und die Stunde sollten selbst einen Ge-fangenen dagegen gesichert haben."

Sprecht cs nicht aus, Oberst Talbot; ich hörte Euch seuf-zen, und glaubte, Ihr wäret unwohl; das allein konnte mich bewe-gen, bei Euch einzubrcchcn."

Mir ist wohl," sagte der Oberst,vollkommen wohl."

Aber Ihr seid betrübt;" entgegnete Edward;kann dabeinichts gethan werden?"

Nichts, Mr. Waverley; ich dachte nur an die Hcimath undeinige betrübende Ereignisse dort."

GroßerGott, mein Oheim!" riefWaverlcy.

Nein, es ist ein Kummer, der nur mich allein betrifft. Ichbin beschämt darüber, daß Ihr sähet, wie es mich niederbeugte;aber der Kummer muß zu gcwißen Zeiten seinen freien Lauf haben,damit er zu andern mit Anstand getragen werden kann. Ich wolltees vor Euch geheim halten, weil ich glaubte, daß es Euch betrübenwürde, und doch könntet Ihr keinen Trost gewähren. Aber Ihrhabt mich überrascht ich sehe Euch selbst überrascht ich hasseHeimlichkeiten. Leset den Brief."

Der Brief war von der Schwester des Obersten Talbot, undlautete:

Ich erhielt Deinen Brief, mein theurer Bruder, durch Hod-ges. Sir E. W. und Mr. R. sind noch frei, dürfen aber Londonnicht verlassen. Ich wünschte, ich könnte Dir eben so gute Nach-richten von Deiner Familie geben, aber die Nachrichten von demunglücklichen Vorfälle bei Preston kamen mit dem traurigen Zusatzezu uns, daß Du unter den Gebliebenen wärest. Du kennst LadyEmily's Gesundheitszustand, als Deine Freundschaft für Sir E.