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1 (1851) Waverley
Entstehung
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genügende Gründe an, welche der Leser aber schwerlich wiederholthaben will.

AlsWaverley dem alten Herrn entronnen war, ging er nachFergus Wohnung, um dessen Rückkehr von Holyrood zu erwartenIch habe morgen eine Privataudienz," sagte Fergus zu Waver-ley,und Ihr müßt zu mir kommen, um mir Glück zu dem Er-folge zu wünschen, den ich mit Zuversicht voraussetzen darf."

Das Morgen kam, und in des Häuptlings Zimmer fand er denFähnrich Maccombich, welcher wartete, um Rapport überfeinenDienst in einem Graben abzustatten, den man durch den Schloß-berg geführt, und eine Tranchee genannt hatte. Nach kurzer Zeitwurde die Stimme des Häuptlings gehört, der aus der Treppe mitdem Tone ungeduldiger Wuth rief:Callum Callum Beg!Zum Teufel!" Er trat mit allen Zeichen eines Menschen, der vonder heftigsten Leidenschaft erregt ist, in das Zimmer, und in denZügen weniger Menschen brachte die Wuth eine heftigere Wirkunghervor. Die Stirnadern schwollen an; seine Nasenlöcher dehntensich aus, seine Wangen flammten, sein Blick wurde dämonisch.Diese Zeichen halbunterdrücktcr Wuth waren um so furchtbarer,weil sie offenbar durch die gewaltige Anstrengung hervorgebrachtwurden, einen ungezügelten Ausbruch der Leidenschaft zu zähmen,und aus einem inner» Kampfe herrührten, der seinen Charakter er-schütterte.

Als er in das Zimmer trat, schnallte er sein Schwert ab, undwarf es so heftig von sich, daß es bis in die andere Ecke des Zim-mers flog.Ich weiß nicht," rief er aus,was mich abhält, einenfeierlichen Eid zu schwören, es nie wieder in seiner Sache zu ziehen. Lade meine Pistolen, Callum, und bring' sie augenblicklich her,augenblicklich! "

Callum, den nie irgend etwas störte oder irre machte, ge-horchte sehr ruhig. Evan Dhu, auf dessen Stirn der Argwohn