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Waverley entging der Angst, in welche dieses Ercigniß ihngestürzt haben würde, dadurch, daß er sich genöthigt sah, denOberst Talbot nach Edinburgh zu begleiten.
Sie legten ihre Reise zu Pferde zurück, und als wollten sieihre Gesinnungen und Gefühle gegenseitig prüft», unterhielten siesich einige Zeit von allgemeinen Gegenständen.
Als Waverley das Gespräch wieder auf den Punkt brachte,der ihm jetzt am meisten am Herzen lag, nämlich die Lage seinesBaters und seines Oheims, schien Oberst Lalbot eher bemüht, seineAngst zu beschwichtigen, als zu steigern.- Dies war besonders derFall, nachdem er Waverley's Geschichte gehört hatte, welche dieserihm unumwunden vertraute.
„Und so," sagte der Oberst, „war keine böse Absicht, wie dieRechtsgelehrten, glaube ich, es nennen, bei Eurem übereilten Schritteim Spiele und Ihr wurdet in den Dienst dieses italienischen irren-den Ritters durch einige freundliche Worte von ihm und einige mehrseines hochländischen Werbers gelockt. Es ist freilich sehr bös,doch noch nicht ganz so schlimm, als ich erwartete. Jndcß könntIhr in diesem Augenblicke selbst von dem Prätendenten nicht deftr-tiren; das scheint unmöglich. Ich zweifle «vernicht, daß bei denZwistigkeiten dieser bunt zusammengesetzten Masse wilder und ver-zweifelter Männer bald eine Gelegenheit kommen wird, durch dieIhr Euch Eurer übereilten Verpflichtung entziehen könnt, nochehe die Blase platzt. Laßt sich das thu», so würde ich Euch rathcn,an einen sichern Ort nach Flandern zu gehen, den ich Euch angebcnwürde, und ich glaube, ich werde Euch die Verzeihung der Regie-rung ermitteln, wenn Ihr einige Monate im Auslande gewesenseid."
„Ich kann Euch nicht gestatten, Oberst Lalbot," antworteteWaverley, „von irgend einem Plane zu sprechen, der dahin geht,eine Unternehmung zu verlassen, der ich vielleicht übereilt, aber