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1 (1851) Waverley
Entstehung
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fantcrie zu übernehmen, welche, mit dem Rücken gegen die Mauerseines eigenen Parkes gelehnt denn sein Haus stand ganz nahebei dem Schlachtfclde einen verzweifelten, aber nutzlosen Wider-stand leistete. Waverlcy konnte sehen, daß der Oberst schon meh-rere Wunden erhalten hatte, denn seine Uniform, so wie sein Sattel,waren mit Blut bedeckt. Diesen braven, redlichen Mann zu retten,wurde der augenblickliche Zweck aller seiner Anstrengungen. Aberer konnte nur Zeuge seines Falles sein. Ehe Edward sich einenWeg durch die Hochländer bahnen konnte, die wüthcnd und beute-dürstig einander drängten, sah er seinen früheren Commandeur,durch einen Axthicb getroffen, vom Pferde sinken, und, währender am Boden lag, mehr Wunden empfangen, als nöthig gewesenwären, zwanzig Leben zu rauben. Als Waverley zu ihm kam,war indeß sein Bewußtsein noch nicht ganz entflohen. Der sterbendeKrieger schien Edward zu erkennen, denn errichtete seine Augenmit einem vorwurfsvollen, doch bekümmerten Blicke auf ihn, undschien nach Worten zu ringen. Aber er fühlte, daß der Tod ihmnahe sei, gab daher seinen Borsatz auf, faltete die Hände, wie zumGebet, und gab seine Seele seinem Schöpfer zurück. Der Blick,mit dem er Waverlcy in seinem Tode ansah, ergriff diesen währendder Verwirrung nicht so sehr, als wenn er sich daran nach einigerZeit erinnerte.

Lautes Triumphgeschrei ertönte jetzt über das ganze Feld, dieSchlacht war geschlagen und gewonnen, und die ganze Bagage,Artillerie und Kriegsvorräthc des regelmäßigen Heeres blieben inin der Gewalt der Sieger. Nie war ein Sieg vollständiger. RurWenige entkamen, ausgenommen die Eavallerie, welche das Feldgleich im Anfänge verlassen hatte, und selbst diese wurde durch dieganze Gegend versprengt. So weit cs unsere Geschichte betrifft,haben wir nur das Schicksal Balmawhapples zu erzählen, der eineben so störriges, starrköpfiges Pferd ritt, wie der Reiter selbst war,