Druckschrift 
1 (1851) Waverley
Entstehung
Seite
189
Einzelbild herunterladen
 

189

Hut der Engländer aus den Bäumen und Gebüschen um Seaton inder Absicht hervor, die Ebene zwischen der Höhe und dem Meere zubesetzen; der Raum, welcher beide Armeen trennte, betrug nur etwaeine halbe Meile in der Breite. Waverley konnte deutlich dieSchwadronen der Dragoner, eine nach der andern, ihre Vcdettenin der Front, aus den Desilöen Hervorkommen und sich auf der Ebeneder Armee des Prinzen gegenüber formiren sehen. Ihnen folgteeine Batterie Feldartillerie, welche, als sie die Flanke der Drago-ner erreichte, ebenfalls aufgestellt und gegen die Höhen gerichtetwurde. Der Marsch wurde durch drei oder vier Regimenter In-fanterie fortgesetzt, die in offener Colonne vorrückten, und derenaufgepflanzte Bajonette, deren Musketen, wie Blitze funkelten,als sic auf ein gegebenes Signal ebenfalls in die Linie der Trup-pen einrückten. Eine zweite Batterie und noch ein Regiment Ca-vallerie schloffen die lange Eolonne und bildeten den äußersten lin-ken Flügel auf der Flanke der Infanterie.

Während die englische Armee diese Evolutionen vornahm, zeig-ten die Hochländer gleichen Eifer zur Schlacht. Sobald die Clansauf der Höhe anlangten, die dem Feinde gegenüber lag, wurden siein Schlachtordnung aufgestellt, so daß beide Armeen ganz zu glei-cher Zeit formirt waren. Als dies vollendet war, brachen die Hoch-länder in ein lautes Geschrei aus, durch das Echo der Höhen hinterihnen wiederholt. Die regelmäßigen Truppen, die sehr aufgeregtwaren, erwiderten den Ruf durch Hohngeschrei, und feuerten einoder zwei Geschütze auf einen vorgeschobenen Posten der Hochländerab. Diese zeigten großen Eifer, sogleich anzugreifen. Evan Dhuführte gegen Fergus als Grund an;daß der Sidier-Roy zittertewie ein Ei auf einem Stocke, und daß sie den Vortheil des Angrif-fes hätten, denn selbst eine Kuh könnte bergab angreifcn."

Aber das Terrain, welches die Hochländer zurückzulegen ge-habt hätten, war'zwar nicht von großer Ausdehnung, doch un-