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chcn, entscheidenden Benehmen aufzufordern, dem Geschicke denAusgang überlassend. Sollte er der einzige Trübe und Entmu-thigte am Borabend einer Schlacht erscheinen, wie begierig würdedies von einem Gerücht benutzt werden, das sich schon einmal soboshaft gegen ihn gezeigt hatte? „Nie, nie," so beschloß er beisich selbst, „sollen meine Feinde, die ich nichl reizte, einen solchenBortheil über meinen Ruf gewinnen."
Unter dem Einflüsse dieser gemischten Gefühle, und von Zeitzu Zeit ermuthigt durch ein Lächeln des Einverständnisses und derBilligung von dem Prinzen, wenn dieser an der Gruppe vorüber-ging, bot Wavcrley seine Kraft der Phantasie, Lebendigkeit undBeredsamkeit auf, und zog so die allgemeine Bewunderung der Ge-sellschaft auf sich. Das Gespräch nahm allmählig den Ton an, deram besten dazu geeignet war, seine Talente und Kenntnisse zu zei-gen. Die Heiterkeit des Abends wurde durch die nahende Gefahrdes morgenden Tages eher gesteigert, als gehemmt. Alle Nervenwaren gespannt auf die Zukunft, und sich der Gegenwart zu freuen.Diese Gemüthsstimmung ist sehr vortheilhaft, die Gewalt der Ein-bildungskraft, der Poesie, zu entwickeln, so wie jener Beredsam-keit, welche die Verbündete der Poesie ist. Waverley besaß, wiewir schon früher bemerkten, zuweilen eine wunderbare Geläufigkeitder Rhetorik, und bei der gegenwärtigen Gelegenheit schlug er mehrals einmal die Saiten des höchsten Gefühls an, und ließ sich dannvon wilder, phantastischer Fröhlichkeit fortreißen. Er wurde durchden lebhaft aufgeregien Geist der Andern, welche denselben Einflußder Stimmung und der Zeit empfanden, unterstützt und angetrie-ben; und selbst Die von kälteren und ruhigeren Gewohnheitenwurden durch den allgemeinen Strom mit fortgerissen. Biele Da-men lehnten den Tanz ab, der noch immerfortwährte, und tratenunter einem oder dem andern Vorwände zu der Gruppe, welche „derhübsche junge Engländer" um sich gebildet hatte. Er wurde meh-