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kann derVersuchung nicht widerstehen," sagte er, „mich meiner Ver-schwiegenheit als der Vertraute einer Dame zu rühmen. „Siesehen, Mr. Waverley, daß ich Alles weiß, und ich versichere Siemeiner aufrichtigsten Theilnahme an der Sache. Aber, mein gu-ter junger Freund, Sie müssen Ihren Gefühlen mehr Zwang anle-gcn. Es giebt hier viele Augen, die eben so klar sehen, als diemeinigcn, doch deren Zügen nicht eben so zu trauen ist, wie denmeinigen."
Mit diesen Worten wendete er sich freundlich ab, und tratzu einem Kreise von Offizieren, der wenige Schritte entfernt stand,und überließ Waverley dem Nachdenken über seine letzte Aeußerung,welche ihm zwar nicht ganz verständlich war, aber doch hinlänglichdie Nothwendigkeit der Vorsicht andeutete. Er machte daher eineAnstrengung, sich der Theilnahme werth zu zeigen, die sein neuerGebieter gegen ihn ausgesprochen hatte, und um seinem Winkeaugenblicklich zu gehorchen, ging er'zu dem Orte, wo Flora undMiß Bradwardine noch saßen, und nachdem er die letztere begrüßthatte, gelang cs ihm, selbst über seine Erwartung, ein Gespräch überallgemeine Gegenstände anzuknüxfen.
Wenn Du, mein theurer Leser, je Postpferde in * oder** (wenigstens eine dieser leeren Stellen oder vielleicht beide,wirst Du durch die Erinnerung an eine Station in der NäheDeines Ortes ausfüllcn,) so mußt Du bemerkt haben, und zwarohne Zweifel mit teilnehmendem Schmerze, mit welcher wi-derstrebenden Todesangst die armen Thiere anfangs den wundgerie-bene» Nacken dem Geschirre beugten. Wenn aber die unwidersteh-lichen Gründe des Postknechtes sie bewogen haben, die erste Meileoder zwei zurückzulegen, so werden sie ihres ersten Gefühles ver-gessen; und werden sie warm in dem Geschirre, so legen sieden Nest zurück, als wären ihre Widerriste unverletzt. Dieser Ver-gleich paßt so sehr auf den Zustand von Waverley's Gefühlen im