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1 (1851) Waverley
Entstehung
Seite
155
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15 !)

sich selbst gestand, das Bild sei das eines recht hübschen jungenMenschen. In der Lhat ließ sich das nicht läugnen. Sein hell-braunes Haar denn er trug ungeachtet der Mode der Zeit keinePerücke paßte zu der Mütze, mit der es bekleidet war. SeineGestalt vcrrieth Festigkeit und Gewandtheit, und die weiten Faltendes Plaids verliehen ihm ein Ansehen der Würde. Sein blauesAuge schien von jener Art:

Die schmilzt in der Liebe, und funkelt im Kriege,und ein Wesen der Schüchternheit, in der Lhat die Wirkung vondem Mangel des Umganges mit der Welt, verlieh seinen Zügen einbesonderes Interesse, ohne dcr Anmuth oder dem Geist derselben zuschaden.

Er ist ein prächtiger Mann, ein sehr prächtiger Mann,"sagte Evan Dhu, jetzt Fähnrich Maccombich, zu Fergus muntererWirthin.

Er ist recht schön," entgegncte die Wittwe Flockhart,dochnicht so schön, als Euer Oberst, Fähnrich."

Ich wollt' sie nicht vergleichen," sagte Evan;auch meinteich nicht, daß er schön wäre, sondern nur, daß Mr. Wavcrlcyrecht nett aussieht, und wie ein Bursche, der seinen Mann in derSchlacht stehen wird. Und meiner Treu, er führt das Schwertund den Schild gut genug. Ich habe selbst mit ihm in Glcnna-quoich gespielt, und auch Bich Jan Bohr oft, am Sonntag Nach-mittag."

Gott verzeih's Euch," Fähnrich Maccombich,sagte dieängstliche Presbyterianerin;" ich bin gewiß, der Oberst wird sowas nie thun."

Ha, ha, Mrs. Flockhart," erwiderte der Fähnrichwirsind junges Blut wie Ihr wißt, und: junge Heilige, alte Teufel."

Aber werdet Ihr mit Sir John Cope morgen fechten, Fähn-rich Maccombich?" fragte die Mrs. Flockhart ihren Gast.