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an der Spitze einer zahlreichen und wohlversorgten Armee in dasHochland mit der Absicht cinrückte, uns eine Schlacht zu liefern,daß ihm aber dazu der Muth gebrach, als wir noch drei Lagcmär-sche weit auseinander waren, und daß er, uns entschlüpfend, gegenAberdeen marschirtc, dasNiederland offen undunvertheidigt lassend.Um eine so günstige Gelegenheit nicht zu verlieren, rückte ich gegendiese Hauptstadt vor, und trieb die beiden CavallerieregimenterGardiner und Hamilton, welche gedroht hatten, jeden Hochländer,der sich über Slirling heraus wagen würde, in Stücken zu hauen,vor mir her. Während der Magistrat und die Bürgerschaft vonEdinburgh sich dann darüber stritten, ob sie sich vcrtheidigen oderergeben sollten, ersparte mein Freund Lochiel (hier legte er dieHand auf die Schulter dieses tapsern Häuptlings) ihnen die Müheweiterer Berathung, indem er mit 500 Cameroniancrn in dieStadteinzog. Soweitist esunsdaherwohl ergangen, doch währenddessen scheinen sich die Nerven des Generals durch die frische Luft inAberdeen gestärkt zu haben, denn er schiffte sich in Dunbar ein, undich habe eben bestimmte Nachricht erhalten, daß er gestern dort lan-dete. Seine Absicht muß unbestreitbar sein, gegen uns zu marschi-ren, um die Hauptstadt wieder in Besitz zu bekommen. Nun giebtes in unserem Kriegsrathe zwei Meinungen: die eine, daß, da wirwahrscheinlich an Zahl, und ganz gewiß an Disciplin und militä-rischer Ausrüstung dem Feinde nachstchcn, unsern gänzlichen Man-gel an Artillerie und dieSchwäche unsererEavallerie nicht zu erwäh-nen, das Sicherste sein würde, uns gegen die Berge zurückzuziehcn,und dort den Krieg in die Länge zu ziehen, bis frische Verstärkun-gen aus Frankreich eintreffen, und die ganzen Hochlands-Elansdie Waffen zu unfern Gunsten ergriffen haben. Die entgegenge-setzte Meinung behauptet, daß eine rückgängige Bewegung in unse-rer Lage unsere Waffen und unser Unternehmen herabsetzen würde,und weit entfernt, uns neue Anhänger zu gewinnen, im Gegen-