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1 (1851) Waverley
Entstehung
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feine und polirte Wese» der Höfe, in welchem Karl sehr gewandtwar, mußte das Herz unseres Helden von den artigen und freund-lichen Worten des Prinzen so durchdrungen werden, daß dies jedeandere Rücksicht auswog. So persönlich um seinen Beistand durcheinen Prinzen ersucht zu werden, dessen Wesen und Benehmen so-wohl, als der Geist, den er bei dieser Unternehmung zeigte, seinenBegriffen von einem kühnen Romanhelden entsprachen; von ihm inden alten Hallen seines väterlichen Palastes empfangen zu werden,den er durch sein Schwert wiedergewonncn hatte, welches er schonzu neuen Eroberungen ausstreckte, gaben Edward in seinen eigenenAugen die Würde und Wichtigkeit wieder, die er schon beinahe alsverloren betrachtet hatte. Auf der einen Seite verworfen, verfolgt,bedroht, wurde er unwiderstehlich zu der Sache hingerissen, welchedie Vorurtheile der Erziehung ihm bereits als die gerechteste darge-stcllt hatten. Diese Gedanken ergossen sich über ihm gleich einemStrome, und rissen jede Betrachtung entgegengesetzter Rücksichtenmit sich fort; die Aeit erlaubte überdies kein Besinnen, und sokniete denn Waverlcy vor Karl Eduard nieder, und gelobte seinHerz und sein Schwert der Wiedergewinnung seiner Rechte.

Der Prinz (denn so unglücklich er auch durch die Fehler undThorheiten seiner Vorfahren war, werden wir ihm doch hierundüberall den Titel geben, der ihm durch seine Geburt zukam) hobWavcrley vom Boden auf, und umarmte ihn mit einem Ausdruckedes Dankes, der zu warm war, um nicht aufrichtig zu sein. Erdankte auch Fcrgus Mac Jvor wiederholt dafür, ihm einen solchenAnhänger zugeführt zu haben, und stellte Waverlcy dann den ver-schiedenen Edelleutcn, Häuptlingen und Offizieren, die seine Per-son umgaben, als einen jungen Edelmann von den höchsten Hoff-nungen und Aussichten vor, in dessen kühnem und enthusiastischemGeständnisse sie in dieser wichtigen Krisis einen Beweis für die Ge-fühle der englischen Familien von Rang sehen möchten. Das war

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