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1 (1851) Waverley
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seit zwei oder drei Tagen bemächtigt hatten, belagert oder vielmehrblockirt, und schoß von Zeit zu Zeit auf solche Abtheilungen der ,

Hochländer, die sich auf der Landstraße oder in der Nähe der Burgzeigten. Da der Morgen ruhig und schön war, hüllten diese Schüssedas Schloß in eine Rauchwolke, deren Saum sich langsam in dieLuft erhob, während ihr Mittelpunkt sich durch neue Schüsse mehrund mehr verdichtete; das Ganze gewährte einen Anblick finstererErhabenheit, welcher noch fürchterlicher erschien, wenn Waverleyüber die Ursache nachdachte, die ihn Hervorruf, und wenn ersiehsagte, daß jeder neue Schuß die Lodtenglocke irgend eines bravenMannes sein könnte.

Noch ehe sie sich der Stadt naheten, war die Kannonade ganzverstummt. Balmawhapple aber, welcher sich der unfreundlichen ,

Begrüßung noch erinnerte, die seine Leute von der Batterie inStirling empfangen hatten, schien offenbar keinen Wunsch zuhaben, die Artigkeit der Artillerie des Schlosses zu prüfen. Erverließ daher die grade Straße, hielt sich bedeutend südwärts, sodaß er außer dem Bereiche der Schußweite war, und näherte sichdem alten Schlosse Holyrood, ohne die Mauern der Stadt betretenzu haben. Er stellte dem ehrwürdigen Gebäude gegenüber seineMannschaft in eine Reihe aus, und übergab Waverley der Obhuteiner Wache von Hochländern, deren Offizier ihn in das Innere desSchlosses führte.

Eine lange, niedrige, unproporrionirte Gallerie, mit Bil-dern der Könige behängen, welche, wenn sie überhaupt jemals i

existirten, jedenfalls mehrere Jahrhundert vor der Erfindung derOelmalerei lebten, diente als eine Art von Borgemach zu denZimmern, welche der abenteuernde Karl Eduard jetzt in dem Pa-last seiner Vorfahren bewohnte. Offiziere in Hochlands- undNiederlandstracht gingen hastig hin und her, oder standen in der