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che sich etwas zu trinken verschaffen konnten. Wenige entschlosseneLeute hätten das ganze Detachement aufheben können, allein vonden Einwohnern waren einige günstig gesinnt, andere gleichgültig,und die übrigen zu sehr eingcschüchtert. So ereignete sich dennnichts Bemerkenswerthes, ausgenommen, daß Waverlcy's Ruheunangenehm durch die lauten Gesänge gestört wurde, welche diejakobitischen Schwärmer aus voller Kehle brüllten.
Früh am Morgen waren sie wieder zu Pferde, und aufdcm Wegenach Edinburgh, obgleich die blassen Gesichter von Einigen verrie-then, daß sic eine Nacht unter schlafloser Ausschweifung verlebthatten. Sie machten Halt in Linlithgow, das sich durch seinen altenPalast auszcichnete, welcher vor sechzig Jahren noch ganz und be-wohnbar war, und dessen ehrwürdige Ruinen vor nicht ganzsechzig Jahren kaum dem unwürdigen Geschicke entgingen, ineine Barracke für französische Kriegsgefangene verwandelt zu wer-den. Möge Ruhe und Segen der Asche jenes patriotischen Staats-mannes werden, der sich unter den letzten Diensten, welche erSchottland leistete, auch dieser Entweihung widersetzte.
Als sie sich der Hauptstadt Schottlands in einer ländlichen,wohlbebauten Gegend näherten, wurde das Geräusch des Kriegesvernehmbar. Daß ferne, doch deutliche Feuern schwerer Geschützewar in einzelnen Zwischenräumen hörbar, und sagte Wavcrlcy,daß das Werk der Vernichtung vorwärts schreite. Selbst Bal-mawhapple schien geneigt, einige Vorsichtsmaßregeln zu treffen,indem er eine kleine Avantgarde vorausschickte, die übrige Mann-schaft in ziemlicher Ordnung hielt, und scharfzuritt.
Auf diese Weise marschirend erreichten sie bald eine Höhe, vonwelcher sie Edinburgh übersehen konnten, das sich an dem Hügelhinzog, welcher sich östlich von dem Schlosse erstreckt. Das letzterewurde von den nördlichen Insurgenten, welche sich der Stadt schon