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1 (1851) Waverley
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drittes, und viertes Mal wurde der Ruf, schwächer und schwächer,in größerer und größerer Entfernung wiederholt. Offenbar standeine Abtheilung Truppen nahe, und war wachsam, doch nicht hin-reichend, um Menschen zu entdecken, die in jeder Kunst des Klein-krieges so erfahren waren, wie die, welche jetzt ihre erfolglosenVorsichtsmaßregeln beobachteten.

Als diese Klänge in der Stille der Nacht verstummt waren,begannen die Hochländer ihren Marsch schnell, doch mit der mög-lichsten Strenge des Schweigens. Waverley hatte wenig Zeit undin der That auch wenig Lust zur Beobachtung, und konnte kaumbemerken, daß sie in einiger Entfernung vor einem großen Gebäudevorüber gingen, in dessen Fenstern noch ein oder zwei Lichter flim-merten. Etwas weiter hin schnüffelte der Hochländer den Windein, wie ein Spürhund, und gab dann seinen Leuten ein Zeichen,wieder zu halten. Er legte sich nieder auf alle Vier, dicht in seinenPlaid gehüllt, so daß er von dem Haidegrunde, auf dem er sich be-wegte, kaum zu unterscheiden war; in dieser Stellung kroch erdann vorwärts, um zu rccognosciren. Nach kurzer Zeit kehrte erzurück und entließ seine Begleiter bis auf einen, und nachdem erWaverley zu verstehen gegeben hatte, daß er seine Vorsicht nachah-men müßte, krochen alle Drei aufHänden und Knieen weiter.

Nachdem sie eine bedeutende Strecke aus diese unbequeme Weisezum Nachtheil für Waverlcy's Kniee und Beinkleider zurückgelegthatten, roch unser Held Rauch, welchen die schärferen Geruchsor-gane seines Führers wahrscheinlich schon viel eher bemerkt hatten.Er stieg von der Ecke einer niedrigen halbverfallenen Schaafhürdeaus, deren Wände, wie es in Schottland gebräuchlich ist, von lo-sen Steinen aufgesührt waren. Dicht an dieser niedrigen Mauerführte der Hochländer Waverley hin, und wahrscheinlich, um ihnauf eine Sache aufmerksam zu machen, vielleicht auch, um ihmeinen glänzenden Begriff seiner eigenen Gewandtheit beizubringen,