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Das Zusammentreffen war anfangs steif und förmlich genug.Da Edward aber die Einladung angenommen hatte, und da er sichdurch die Herzlichkeit Morton's wirklich beruhigt und erleichtertfühlte, hielt er sich verpflichtet, kein gezwungenes Benehmen zuzeigen, wenn er auch freilich keine Herzlichkeit zu erheucheln ver-mochte. Der Friedensrichter war eine Art von Lebemann und seinWein vortrefflich. Er erzählte seine alten Kriegsgeschichten, undentfaltete eine große Kenntniß von Menschen und Dingen. Mr.Morton besaß einen innern Schatz ruhiger stiller Heiterkeit, welcheselten verfehlte, eine kleine Gesellschaft, in der er sich wohl fühlte,ebenfalls heiter zu stimmen. Waverley, dessen Leben ein Traumwar, gab bereitwillig dem vorherrschenden Impulse nach, undwurde der Unterhaltendste in der Gesellschaft. Er besaß zu allenZeiten eine warme Untcrhaltungsgabe, die aber leicht durch Ent-muthigung zum Schweigen gebracht werden konnte. Bei der ge-genwärtige» Gelegenheit piquirte er sich darauf, in der Erinnerungseiner Gesellschafter einen günstigen Eindruck an einen Menschen zu-rückzulassen, der unter so traurigen Umständen sein Mißgeschick mitLeichtigkeit und Heiterkeit zu tragen vermochte. Sein Geist warsehr elastisch und unterstützte bald seine Anstrengungen. Das Drei-blatt war in einem sehr freundlichen Gespräche begriffen, offenbarmit einander höchst zufrieden, und der freundlicheWirth entstöpselteeben eine dritte Flasche Burgunder, als in einiger EntfernungTrommeln ertönten. Der Friedensrichter, welcher über der Launeeines alten Soldaten die Pflichten des Beamten vergessen hatte,verwünschte mit einem militärischen Fluche die Umstände, welcheihn zu seinem Amtsberufe abforderten. Er stand auf und ging andas Fenster, welches eine beschränkte Aussicht auf die Landstraßegewährte, und seine Gäste folgten ihm.
Die Trommel kam näher, doch nicht mit einem kriegerischenMarsche, sondern mit einer Art Drumderum, welches dem Feuer-